Spuren unter Weiß
Trübe Gedanken; so ohne jeden Laut.
Und eine Wehmut spinnt ihr Wolkennetz.
Eine Art verlorener Herzschlag
weht aus der Ferne.
Übermalt ist die Wand der Vergangenheit.
Doch Spuren pochen wie Adern unter der Haut.
Kein unbeschriebenes Blatt mehr da.
Wasserzeichen, die leise, so unendlich leise
in die Gegenwart tropfen; ungeweint.
©miro
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