Donnerstag, 3. April 2014

Kirschblütengeist



Nur hingeschaut; er tanzt die Nacht
und streckt die Blütenarme weiß.
Er springt und schwebt 
und lacht dazu, ein Feuerwerk ganz leis´.
Dein  Auge meint, Du täuschst Dich wohl,
weil er den Blick Dir neckt, 
mit Kirschendolden überall, 
weil Freude in ihm steckt. 
Doch spürst Du nicht
die Blütenkraft, die fast schon
überquillt?
Er ist ein wilder Blütengeist
und doch im Herz so mild.


©miro

Kirschbaumblick bei Nacht


 



Nachtwach und Müdigkeit im Hirn.
Fast ungewollt hinaus.
Doch wie im Mai die Dunkelheit
und mild und duftig zart.
Kirschblütenmeer auf sanfte Art,
streut  Zauber  in die Gegenwart.
Nun ist ein neuer Traum erwacht
und macht viel heller diese Nacht.

©miro

Mittwoch, 2. April 2014

Kirschbaumblick


 
Ein kleiner Urlaub ist es  fast.
Ein Blütenreigen, ganz in weiß;
dazu die Giebelfenster nett.
Ein Aussichtsplatz von dem Balkon,
den sicher mancher gerne hätt´.

©miro

Montag, 31. März 2014

Zimbelkraut


 
Es grünt und blüht im Mauerspalt
und breitet hübsch sein Blattwerk aus.
Es zeigt, daß es nun sonnig wird
und man auf manchem Mauerwerk
die Seele baumeln lassen kann.


©miro

Eidechsensonne










Die Sonne ruft den Sommer wach.
Die  Mauer strahlt so voller Glück.
Die Eidechse schaut zu mir hin
und  läßt mein Lächeln 
mit erblüh´n.


©miro

Sonntag, 30. März 2014

Bogenschlag zum Sommer


In Sonnenschwere grüßt dies Bild;
voll Rosenpracht und Rosenbogen.
Ein Sommersummen in der Luft
und eine satte Schläfrigkeit.

Nun grünt ein neues Jahr heran.
In Kirschenblüten schwirren Bienen.
In Bäumen treibt nun frische Kraft,
von Frühlingslicht umschienen. 

Noch müde liegt der Winterschlaf
in ach, so vielen Ecken.
Ein Sonnenhunger macht sich breit
und möchte voller Wärme,
ins neue Licht sich strecken.


©miro

Samstag, 29. März 2014

Sichelmond und abgesichelt



 Die Winterzeit wird abgeschnitten;
das kündet dieser  Sichelmond.
Ein Jetlag wird hier angeboten
und keiner bleibt davon verschont.
Jedoch die Tage werden länger;
der Feierabend vielleicht auch.
Doch soll es nur der Wirtschaft dienen;
deshalb ist das ein übler Brauch.

©miro

Mosesosterhasen








Ausgesetzt im Weidenkorb.
Die Hasen schauen grimmig drein.
Das hatten anders sie gedacht.
Sie wollten doch so viel...
Nun sitzen sie im Weidenkorb;
fürwahr ein böses Spiel.


©miro

Donnerstag, 27. März 2014

Wie so oft


 






Wieder einmal wachgeworden
mit diesem und  jenem Wehweh.
Hab´ ne  Tablette eingeworfen,
die´s wegschwemmt, so wie ich es seh´.
Hab´ meinen Kopf  in die Nachtluft
gesteckt
und gehofft, daß es dumme
Gedanken erschreckt.
Zigarette, Kaffee! 
Der Trost in der Nacht
und dann  geschaut, 
was das Internet macht.


©miro

Sonntag, 23. März 2014

Wie ein Stern, aber nicht Schnuppe






Ein Silberstreif  in blauer Luft.
Ein Flugzeugstift zieht ihn ins Blau.
Ein kleines Wunder sicherlich;
für manche Kinder und  für mich.
Die Streifen malen Wolkentraum
und zeigen, wohin  jeder greift. 
Fast, wie ein kleiner Hoffnungsstern;
so leuchtet es am Himmelszelt.
Doch anders ist oft diese Welt.
Da werfen Sterne Bomben ab
und greifen nach der Leere Gier.
Nicht  jeder Stern die Weisen  führt,
in sicherem Gespür.


 ©miro

Samstag, 22. März 2014

Krähhh!






Ein schwarzer Vogel auf dem Draht
sitzt da und schaut zum "Gottgewollt".
Putzt das Gefieder, sitzt und schaut.
Es ist halt grau und es ist kalt.
Das "Gottgewollt" ist ungerührt,
was diese Krähe deutlich spürt.
So fliegt sie fort zum nächsten Dach
pickt hier und da  zum Zeitvertreib;
als ob das "Gottgewollt" egal.
Doch leider wirkt auch dieses nicht
und tief aus ihrem Innern dringt
ein lautes, aufgebrachtes "Krähhh!"
das deutlich zeigt, was sie so denkt.


©miro

Montag, 17. März 2014

Kleinblütige Mischung


 




Es ist nun wieder Gartenzeit
und überall grüßt die Kultur.
Containerpflanzen gibt es da
und Sortenmix und Sorten pur.
Hybriden gibt´s und Biokraut.
Ich schaue auf die Wiese nur
und das, was ich hier hab´
entdeckt, wohl manchen
Gartenhandel schreckt.
Da blüht es ungereimt und klein;
in wunderhübschen Blüten fein.

©miro

Sonntag, 16. März 2014

Weidenbärte






Recht zottig starr´n sie auf den Sand,
die Weidenbärte, trocken, fahl.
Für sie ist  jedes Dürsten Qual.
Erst wenn umspielt von Wasserflut;
dann geht es ihnen wieder gut.


©miro

Märzmond





Ein Mond aus einem Schlaf erwacht.
So leuchtend taucht er in die Nacht.
Ein Traum in einem Spiegelbild
sucht Ziel und Helligkeit.
März sucht nach Ordnung
und Konstanz
nach einem wilden Bildertanz.

©miro

Samstag, 15. März 2014

Moosgrüner Sitz am Rhein


 


Moosgrün am  Rhein die Riesenhand.
Verzweigter Sitz zur Wasserschau.
So knorrig grüßt ein Baumkoloss;
wie lange mag er stehen schon?
Die Wassergeister tummeln sich.
Ein Lachen schnellt so silbrig auf.
Und gleißend hell entzieht es sich
und  folgt dem breiten Stromeslauf.
Moosgrün so träumt der wilde Mann.
So zeitlos alt in diesem Baum.
Hell neckend lockt die Wasserwelt.
Wie lange mag man weilen wohl
an diesem Ort,  fernab der Zeit?
Wie kleine Kähne treiben wohl
die schweren Dinge, die man denkt,
auf diesem Glitzerband hinfort.
Und sonnentaumelnd steht man auf
und streckt sich in die Alltagswelt.
Die Rast birgt eine Traurigkeit;
den  fernen Klang der Anderswelt,
die einen süßen Traum erzählt.


©miro

Freitag, 14. März 2014

Rheinweiss im Vorfrühling







Noch  winterlich verschlafen 
reckt sich so mancher Baum und Strauch.
Die Wiese grünt und hier und da
ein Blütengruß.
Die Sonne scheint, als hätt´sie immer
so geschienen.
Und träge schiebt ein manches Frachtschiff
sich stromauf, stromab.
Ein wenig Schwere in der Luft 
und der Geruch von Erde.
Doch plötzlich überall die weiße Pracht.
Und ein Basaltfels strahlt vor frischer Wärme;
rheinweiss umringt von einer Blütenpracht.


©miro

Es blüht auf dem Balkon







Es blüht auf dem Balkon.
Ein Leuchten spiegelt sich
in Aug´ und Herz.
Es füllt die kleine Welt
mit Glück.

Es blüht auf dem Balkon.
Ein Widerschein der Freude.
Und  jede Blüte nickt mir
freundlich zu.

Es blüht auf dem Balkon.
Ein  stilles Lächeln  fängt
es ein und schenkt es weiter.
"Freue Dich mit!"
Ruft es Dir zu.

©miro

Samstag, 8. März 2014

Endlich gibt es sie; die Selbstentleibungsstelle beim Jobcenter


 Nach verschiedenen  Probeläufen im Sanktionierungsverfahren wird sie nun endlich eingeführt: 

Die Selbstentleibungsstelle!

Die Jobcenter haben mit sofortiger Wirkung vor Ort eine regionale Selbstentleibungsstelle einzurichten.
Für alle Interessenten ist ein unbürokratisches Verfahren eingerichtet worden.

Ohne Angabe von Gründen und aufwändiger Antragstellung kann nun  jeder diese Stelle aufsuchen und die Selbstentleibung beantragen.

Gegen Abgabe des Personalausweises wird dem Antragsteller ein kostenloser Transfer zur Abwicklungsstelle gewährleistet, wo ein Amtsarzt das entsprechende Medikament ausgibt und anschließend den Hirntod konstatiert.

Die Entsorgung des Leistungsbeziehers erfolgt in Form einer angemessenen Bestattung und sichert den Platz auf einem Ehrenfriedhof.

©miro

Der Mond auf der Überholspur






Längst haben wir die Sterne vom Himmel geholt.
Ein  fast nebensächlicher Mond im Tageslicht;
eskortiert von Kampfjets
und auf der Überholspur.


©miro

Eine rosa Himmelswüste







Ein  paar verblassende Kondensstreifen.
Eine rosa himmelsblaue Weite,
augenlähmend.
Und man verschmachtet
mit einem Hämmern an den Schläfen;
Zeitmaden aus Pflichten im Kopf.


©miro

Mittwoch, 5. März 2014

Etwas Bleibendes






Ein Lächeln ist geblieben,
auch, wenn Die Fahnen 
längst eingeholt sind.

©miro

Montag, 3. März 2014

Was kann der kleine Bürger hierzulande schon bewirken?

Die Macht suhlt sich in ihrem Obensein.
Sie ist immun in unser´m  Land 
und das  in wohl  fast  jedem Sinne.
Beschmutzt, verhöhnt, steht  jeder Arme da.
Ein wenig Kinderporno?
Lästig; da wird das Amt wohl nicht zu halten sein?
Doch der Vertrag, so als Berater, der bringt gewiss 
genug noch ein. 
Und die Pension, nach treuer Amtszeit ist wohl sicher;
nur das Verdienstkreuz, das wird leider aberkannt.
Man grinst ein wenig selbstgefällig und schüttelt 
sich zum Schluß die Hand.
Die Macht ist unter sich 
und stockt ganz einfach auf die Gelder;
es macht sich besser so; dann weiß man, wer man ist.
Was kümmert uns der "Bürger Hinterwäldler"?
Uns stört es nicht, 
wenn er aus Angst und Armut alles frisst.
Gar gut gewoben ist der Käfig, 
den viele Seelenfänger ausgeheckt.
Er ist so gläsern und durchleuchtet alles;
die dunkle Macht  hat es im Griff 
und wird so leicht nicht aufgeschreckt. 
Was kann der kleine Bürger schon bewirken?
Da  jede Form Gemeinschaft schon so manche Steuer drückt.
Und sich juristisch wehren?  - Er kann´s  ja nicht bezahlen!
Lächelt die Staatsmacht ganz verzückt.
Wir bleiben unter uns und was verbrochen,
wird ganz schnell vergessen; denn jeder hat wohl etwas,
das nicht gerne offenliegt.
Wir sind das Recht und zeigen unsre Stärke.
Ihr armen Sünder werdet seh´n,
was unsr´e  Macht bei Euch verbiegt.


 ©miro

In graue Watte eingepackt



In graue Watte eingepackt scheinen die Tage.
Die Sonne schaut nur ab und zu hervor.
Dann leuchten die Gesichter; keine Frage.
Doch was; wenn nicht? 
Dann braucht man dies und das
und manchmal viel Humor.


©miro

Freitag, 28. Februar 2014

Februfreitag


 
Ein Freitag irgendwie; im Februar
und Rückenschmerzen obenrein.
Ein Tag, an dem ein kranker Gott
ganz sicherlich  die Politik gezeugt; 
Verwaltung und sonst ein graues 
Himmelschrei´n.
Ein Tag in  Sichtputz , 
dem nur mit sehr viel Phantasie 
man abgewinnt ein Lächeln.
Ein Tag der irgendwie so ist
und anders hätte sollen sein.

©miro

Dienstag, 25. Februar 2014

Mauerkraut






Der Winter  findet eine Nische.
Oft ist es nur ein kleines Sprießen.

In der Mauer.
Mauerkraut.


©miro

Augenspiel







So viele Augen.
 Alle mit Blick.
Alles gelernt.
Real und zurück.

©miro

Samstag, 22. Februar 2014

Ein Ausguck Naseweis am Rhein




 
Ein wenig Neugier muß schon sein;
so dachte wohl der Bauherr sich
und im Geschmack nach  jener Zeit
so gönnte er den Ausguck sich.
Noch immer steht "Eck Naseweis"
und blickt hinunter auf den Strom;
Gardinchenweiß mit Schnörkelholz;
ein wenig angestoßen schon;
doch klar; des kleinen Guckers Thron.

©miro

Donnerstag, 20. Februar 2014

Mein neuer Eulenwinkel






Seit  Jahren gibt´s den Winkel schon.
Da, wo ich war, entstand er bald.
Mein alter Schreibtisch, so vertraut;
mein Fenster zu der großen Welt
und ein paar Eulen drumherum,
die mir ein Schmunzeln stets entlockt,
wenn ich, oft nachts, mich hingesetzt,
weil dies und das in meinem Kopf.
Und wieder steht der Winkel nun;
bereit  für mein beschaulich´ Tun.


©miro

Sonntag, 16. Februar 2014

Anthurie






 Es lockte mich die rote Pracht;
so schön in dem Kontrast zu Grün.
Ein ähnlich roter Topf dazu;
lädt mir die rote Freude ein.

©miro

Doppelter Regenbogen




Der Morgen grüßte schon mit Grau.
Ein Regenbogen winkt verwischt.
"Ja schön!" So hatte ich gedacht;
"Doch so viel Regen freut mich nicht."
Am Nachmittag war ich gebannt;
Denn voll erstrahlt die bunte Pracht
in wilder Wolkenszenerie,
und doppelt wölbt der Bogen sich
und hat mein Staunen angelacht.


©miro

Sagenit


 


 ( Sagenit ist eine Rutilvarietät, die ein gitterartiges Netz ausbildet (Sagena=Netz) Hier im Bild sind es die dunklen Nadeln im Kristall)


 Als wolltest Du das Licht einfangen,
so breitest Du die Netze aus;
die Freude ist wohl dein Verlangen
und Klarheit ist Dein lichtes Haus.

©miro

Kleine Lichtblicke


 




Aufgestöbert, ohne Suche.
Die Farben gierig aufgesogen .
Es war so oft so kalt die Nacht.
Nun Freudefunken in den Augen;
so manches ist wohl neu erwacht.

©miro

Freitag, 14. Februar 2014

Unterfliegend



In Gegenrichtung 
und nicht allein.
Fort vom Besitzanspruch 
der schweren Wolken.
Schwarzer Flügelschlag.
Keine Überflieger.
Konzentrierte Schatten;
unter den Wolken.


©miro

Montag, 3. Februar 2014

Wipfelstürmer







Die Kamera war weit entfernt,
doch  fing sie diese Aura ein.
Ein Elsternpaar im Wipfel sitzt,
von seinem hart umkämpften Heim.
Ich sehe oft das Vogelpaar,
das diebisch, voller Lust hier lebt.
Ich  freu´ mich an dem dreisten Mut,
der unverzagt ein Leben webt.
Im Wiplfelsturm und gut besonnt,
beherrschen sie ihr Paradies.
kein Wenn und Aber jemals quält;

sie sind sich ihres Seins gewiss.



©miro

Sonntag, 2. Februar 2014

Eingeleuchtet



 
Oft unbeachtet man genießt
das Glück der kleinen  Freundlichkeit.
Ein Licht das selbstverständlich scheint,
nimmt man so einfach  für sich an.
Doch hin und wieder schwenkt der Blick
und staunt im großen Spiegelbild
das kleine Wunder an.


©miro

Der Morgenregenbogen






 Am Morgen, zwischen Häusergiebeln,
hat er sich lockend aufgespannt; 
ein wundervoller Regenbogen
begrüßte mich und Stadt und Land.
Umkränzt von Blau und rosa Wölckchen;
ich nur den Sonntag konnte seh´n.
"Wie schön! Es hat die Nacht geregnet! 
Ein Sonntag zum Spazierengeh´n!"
Versöhnlich  zeigte ich ein Lächeln
und glücklich strahlt mein Sonnenblick;
doch leider war das nur ein Irrtum:
Er warnte vor - und nicht zurück! 

©miro

Sonntag, 26. Januar 2014

Ein Wolkenlied







Fast kann man sie hören, die Melodie;
leise schwingt sie in den Drähten,
die Notenlinien in den Himmel schreiben.
Es klingt Weite darin und ein wenig
Schwermut und Einsamkeit.
Meine Seele wagt einen Tanz mit dem Grau;

gleitet unendlich; ins irgendwo.
Zeitlos und schnell; doch ohne Sommer.
Ein Stahlgraugefühl ist es.

©miro

Ein Glücksweg


 
Ein  Pferd konnte nicht widerstehen
und hinterließ einen Abdruck in der
Straßendecke.
Es ist ein Glücksweg; ich weiß es!

©miro

Spektakulär unspektakulär.






Hinter den Häusern,  fast unbeachtet,
ein Sonnenuntergang. 
So kurz dieses Wunder 
und so viele Menschen sind Alltag;
bemerken es nicht.
Ich habe alles ausgeblendet
und tauche ein in das Farbenspiel.
Genieße das Seelenbad voller Freude.
Es tut gut, seine Seele zu pflegen.


©miro

Freitag, 17. Januar 2014

Regenbad


 







 Regen, Regen; immer wieder.
Und weiter rauscht die Zeit.
Der Specht läßt sich zum Baden nieder;
doch ich? - Ich bin wohl nicht so weit.
Ein Schmunzeln wäre angebrachter;
doch überall hämmert ein "Soll".
Ein Schulterzucken regt in mir sich
und murmelt leise: "Schnauze voll!"
Derweil der Specht scheint wohl
zu grinsen und  fragt mich: 
"Wo ist Dein Humor?"
Mir fehlt die Leichtigkeit des Vogels;
das kommt halt  leider auch schon vor.

©miro

Donnerstag, 9. Januar 2014

Engel im Licht




Auf schwebender Bühne;
eine Botschaft.
Ganz ohne Worte;
Licht und Schatten
und Gold.
Fast verschwindend
dahinter;
ein traumhaft schönes Blau.

©miro

Regenbogensprung






Fast spielerisch ein Sprung.
"Über den Berg, bis zur nächsten 
kleinen Wolke  und dann weiter!"
So lacht der Regenbogen.

©miro

Wolkenumkränzt







Fast wie Kristall gezackter Berg,
hebt über Wolken sich empor
und sucht das Himmelsblau.
Doch höher ist oft Wolkenlast,
als es der höchste Gipfel  fasst.

©miro

Wolkengirlanden






Wolkengirlanden wie Wellengang
über den Masten vom Schienenstrang.
Zeilen aus Stahl  und Schrift in der Luft
und in Gedanken ein lockender Duft.

©miro

Montag, 6. Januar 2014

Vorgeglaubtes






Die Vorsätze  für´s neue Jahr;
das Spiel mit Hoffnungsfeuer
und immer wieder Pilgerschar
zum Wunderabenteuer.
Kulturgekreuzigt Bittgebet;
in Glaubenssätzen eingezwängt,
stellt manche Löwengrube dar.


©miro

Rote Perlen über dem Strom






Grau geht die Flut und kalt der Wind;
es wärmt ein  jeder Sonnenstrahl.
Ein  jedes Licht erfreut das Herz.
So suchend drängt ein Sehnen sich
und saugt sich  fest an roter Pracht.
Wie Kerzenschein und roter Wachs
die  Hagebutte leuchtend lacht:
"Was grämst Du Dich, mein Kind?"


©miro

Sonntag, 5. Januar 2014

Falkengewissheit





Der Blick  für das Wesentliche.
Flatternde Gewissheit.
Ganz Höhenflug.
Ein Falkenlächeln im Herz.
Nicht die Spur von Höhenangst.
Und wir?

©miro

Mittwoch, 1. Januar 2014

Rabenschnabelweide






Walnusshälften  überall;
Beutegut auf festem Stein.
Gesammelt voller Vogelglück.
Im Flug fällt  es gezielt herab
und gibt nun seine Schätze preis,
als Rabenfinderlohn
zur Schnabelweide.

©miro