Dienstag, 22. Juli 2014

Die Sonnenblume zwischen den Tomaten







Eine kleine Sonne scheint
zwischen den Tomaten.
Sie hat den Platz selbst 
ausgesucht und ist gut geraten.

So wunderlich ist mein Balkon
in seinem Eigenleben;
immer überrascht er mich;
zeigt, wie anders es oft ist, 
als ich dachte eben. 

Doch eine kleine Sonne scheint
zwischen den Tomaten.
Sie hat den Platz selbst
ausgesucht und ist gut geraten.

Manches will gedeihen nicht
und anders ist  fast zu viel.
Doch grünt und reift es überall
und  immer blüht ein kleines Glück;
auch, wenn ich seh´ es manchmal nicht. 

Doch eine kleine Sonne scheint
zwischen den Tomaten.
Sie hat den Platz selbst
ausgesucht und ist gut geraten.


©miro

Sonntag, 20. Juli 2014

Sommerschneckenwetter






 Starkregen hat nun eingesetzt
und alle Gullys stinken.
Die Hitze wird  schnell  fortgespült,
die Barometer sinken.
Der  Mensch in seiner Umlaufbahn
bleibt nicht mehr länger Schnecke
und tut, was er nicht lassen kann
auf seiner Lebensstrecke.
Doch alle Schnecken  freuen sich;
sie kommen aus dem Häuschen
Sie  folgen nach der Regenspur
und sind sich darin einig:
Das Wetter ist am besten nur,
wenn alles etwas schleimig.


©miro

Donnerstag, 17. Juli 2014

Tabaluga Kirmes








 http://www.nr-kurier.de/artikel/30396-kirmes-in-engers-eroeffnet


Das Kirmesbrauchtum gibt´s am Rhein;
es wird hier viel gefeiert.
Es  lebt noch sehr die Tradition;
was mich recht oft erstaunt.
Doch läßt man sich ganz gern d´rauf ein,
denn es macht gut gelaunt.
Ein kleiner Drachen schmückt den Baum
in dieser, meiner Dörflichkeit.
Ein kleiner "Tabalugatraum"
tut gut von Zeit zu Zeit.

©miro

Mittwoch, 16. Juli 2014

Tomatendschungel





Eigentlich, so wird gedacht,
daß  jede Art von Pflanzenpracht
wohl wächst in Richtung Sonnenlicht ;
nur manchmal stimmt das so wohl nicht.
Tomaten hatte ich gepflanzt 
und dachte, daß es aufwärts "tanzt".
Doch, nein, am Boden woll´n sie kriechen
und wohl an meinem Tabak riechen.
Und so hat sich, eh´ ich´s gedacht,
ein kleiner Dschungel aufgemacht,
der hin zu meinem Tische rankt;
doch blüht und reift es; Gott sei Dank.

©miro

Freitag, 11. Juli 2014

Fast wie ein Blitz






Fast wie ein Blitz so wirkte diese Sonne,
nachdem der Wolkenberg sie hat versteckt.
Signal war es wohl  für das Ungewitter,
das die Nacht mit Regen und mit Blitzen 
füllte unentwegt.

Fast wie ein Blitz erhellte eine Sonnenphase
für kurze Zeit des Sommers Spur.
Und dann erneut  fällt Regen, Regen;
ein wenig wärmer ist er diesmal nur.


©miro

Samstag, 5. Juli 2014

Kaffeedampf







 Statt Sommer nun ein Deutschmonsun;
das kennt man mittlerweile schon.
Am besten macht man Kaffeedampf;
dann kommt der Kreislauf gut davon.

©miro

Freitag, 4. Juli 2014

Schnurrig






Klein und  fein.
Für mich ein Kinderstaunen.
Was mag es dem Besitzer sein?
In jedem Fall ein schnurriges
Gefährt.

http://de.wikipedia.org/wiki/BMW_Isetta

©miro

Montag, 30. Juni 2014

Lebendig versteinert.




Gelbgrüne Flechten
auf  in  Stein gemeißeltem
Efeu.
Dahinter ein  Zeitstrom
so wirr, daß er Stille 
atmet.
Lebendig versteinertes 
Bild.


©miro

Sonntag, 29. Juni 2014

Nachblüte


 



Am Zaun der Vergänglichkeit.
Rostrot erblüht.
Wartend in Erinnerungen
und manchmal sonnenbeschienen.


©miro

Freitag, 27. Juni 2014

Glücksdrachenwolken





Wolkenschwaden
Flugzeuge vielleicht,
die sie einfach so...
in den Himmel schreiben.
Und ich sehe einen
Glücksdrachen
und träume...


©miro

Donnerstag, 19. Juni 2014

Sonntag, 15. Juni 2014

Auftisch





Da steht sie nun im Hintergrund,
die Schale,  gut bepflanzt und rund.
Vier Erdbeerbüschel sind bereit,
so Frucht  für Frucht, von  Zeit  zu Zeit,
den Gaumen zu verwöhnen hier.
Das soll so sein;  das gönn´  ich mir.

©miro

Samstag, 14. Juni 2014

Rot Weiss Grün Vegan





Nun bin ich wirklich nicht vegan;
nur heute war es mir danach.
Öl mit  Zitrone Thymian 
Basmati Reis und Rot;
die Schote Paprika.
Dann Grün aus meinem
Kräuterbeet;
ein Zweiglein Oregano; ja.
Das gibt dem Ganzen etwas Pfiff
und den Kontrast zu Paprika.

©miro

Traumbrücke










Wie eine Hängebrücke wölbt sich das Blatt.
Palmenträume, bevor der Fächer sich ausbreitet,
im Wedel den Tag ausdehnt 
und in viele Richtungen weist.
Eine Leiter  auf  Zeit und so seltsam grün.

©miro

Montag, 9. Juni 2014

Sonnenstille


 
Nur hier und da, 
abwesend  fast,
frisst sich Geräusch und Laut
in eine, 
so plötzlich schwere,
Sonnenlast.
Und seltsam grell ist der 
Kontrast,
wie eine Störung dieser
Sonnenstille.
Grell wie der schwarzrote
Käfer, 
der auf Doldenweiß,
dem Aug´ allein nur plastisch
scheinen mag.

©miro

Samstag, 7. Juni 2014

Eckturm


 



Aussichtssache so ein Eck.
Ein Turm recht wehrhaft
irgendwann.
Zeitüberholt steht er nun da;
die Ecken etwas aufgefüllt;
so war er wohl; 
man sieht es ja.

©miro

Dienstag, 3. Juni 2014

Die Hochspannungstür






Sehr  fest und  wichtig;  diese Tür.
Gefahr zu leben; Lebensgefahr!
Ein Hochspannungsraum.
Wie wahr!
Für Unbefugte nicht erlaubt.
Das ist doch sicher jedem klar.

©miro

Dienstag, 27. Mai 2014

Deckenkringel



Mitunter macht die Zeit wohl Pause 
in dem Theater Lebensspiel.
Ein Vorhang  fällt, oft ungemütlich;
doch ist das so; da hilft nicht viel.
Ein "Deckenkringel" grüßt von oben,so ganz dezent, in weichem Licht;
es ist halt Pause - und der "Kringel",
der zeigt uns das und mehr auch nicht.
Natürlich könnt´ man nun sinnieren,
über des Stückes Werdegang...
Der Deckenkringel grinst von oben
und dreht uns eine Nase lang.
Am besten schaut man auf  "Girlanden",
die uns das Leben so gewebt
und schmunzelt leise "einverstanden",
weil das bestimmt die Stimmung hebt.


©miro

Montag, 26. Mai 2014

Erste rote Maikirschenpracht mit Wurm







Der Regen  fällt, der Regen läuft,
fast  ist der Sonnenschein ersäuft.
Doch schon grüßt erstes Kirschenrot
in dieser Maienwetternot.
Da reift es schön trotz Wind und Sturm
und  jede  Kirsche ist mit Wurm.
Die Vögel zwitschern unermüdlich
und tun sich an den Kirschen gütlich.
Die Menschen klagen über Regen
und auch über den  Sonnensegen.
Für sie steckt überall der Wurm
in Sonnenbrand und Regensturm.
Bald endet nun die Maienwonne,
läßt hoffen auf die Sommersonne
und Kirschenfreude ohne Wurm,
ohn´ Sonnenbrand und Regensturm.



©miro

Freitag, 23. Mai 2014

Entenwetter


 
Trotz  ganz  viel Sonnenscheinbemüh´n
regnet der Mai sich wieder grün.
Auf Rasenflächen kuscheln Enten,
die sonst wohl auch was and´res könnten.
Kopf ins Gefieder, man spielt Ei ;
dann ist das Wetter einerlei.


©miro