Ich möchte Dir eine gute Nacht wünschen;
denn ich weiß, daß es Dich gibt.
Ich möchte mich in Deine Träume kuscheln
und mit Dir glücklich sein
im Nest der Umarmungen.
- Einen Garten laß uns schaffen,
der Gedankenfröste fernhält.
Nachtblumen sollen in Liebe leuchten
und in der Dunkelheit,
unsere Welt erhellen.
Sterne laß uns säen für den Tag,
damit er glücklich ist.
Einen Zauberspruch wollen wir
finden,
der uns verbindet, wie ein Flügelpaar.
Emporschwingen wollen wir uns
hoch hinaus über das Wolkenmeer
der Erwartung.
Im Weltenbaum bauen wir uns
ein Nest, dem Phönix gleich,
und den Herzgesang singen,
der aus Liebe klingt.
- Ja, aufwachen möchte ich mit Dir,
am Tag, den ich nicht kenne.
©miro
Montag, 25. August 2008
Licht ohne Dunkelheit
Licht ohne Dunkelheit
weckt die Sehnsucht nach Schlaf.
Grelle Wünsche tasten geblendet
nach Ruhe.
Gesenkte Lider brennen
und finden den Weg nicht.
Und alles Sein dürstet nach Frische
ohne Frost.
Die Ewigkeit lauert in zeitloser Lüge.
Das Herz schweigt und die Liebe
findet keinen Grund im Gefängnis des Selbst.
Die Frucht vom Baum der Erkenntnis
hat einen bitteren Nachgeschmack,
ohne das Wunder selbstvergessenen Glücks,
das nur im Tod geboren wird.
©miro
weckt die Sehnsucht nach Schlaf.
Grelle Wünsche tasten geblendet
nach Ruhe.
Gesenkte Lider brennen
und finden den Weg nicht.
Und alles Sein dürstet nach Frische
ohne Frost.
Die Ewigkeit lauert in zeitloser Lüge.
Das Herz schweigt und die Liebe
findet keinen Grund im Gefängnis des Selbst.
Die Frucht vom Baum der Erkenntnis
hat einen bitteren Nachgeschmack,
ohne das Wunder selbstvergessenen Glücks,
das nur im Tod geboren wird.
©miro
Montag, 18. August 2008
Brombeeren
So voller Sonnenträge schwer,
da prangt ein satter Glanz.
In Dornenwehr rot, schwarz und grün
winkt Frucht im Blattgewirr.
Ein Summen liegt im Sommerwind;
verzaubert mich gar bald zum Kind,
und Dornenraub begeht die Hand,
die meinen Mund mit Süße füllt.
Ein Hunger, selbstvergessen, groß,
malt Spuren auf den Arm.
Doch jeder noch so kleine Riss,
brennt wie ein Kuss auf meiner Haut
und läßt mich glücklich sein.
©miro
da prangt ein satter Glanz.
In Dornenwehr rot, schwarz und grün
winkt Frucht im Blattgewirr.
Ein Summen liegt im Sommerwind;
verzaubert mich gar bald zum Kind,
und Dornenraub begeht die Hand,
die meinen Mund mit Süße füllt.
Ein Hunger, selbstvergessen, groß,
malt Spuren auf den Arm.
Doch jeder noch so kleine Riss,
brennt wie ein Kuss auf meiner Haut
und läßt mich glücklich sein.
©miro
Samstag, 16. August 2008
"Was denkst Du über mich?"
"Was denkst Du über mich?"
höre ich Dich fragen.
Mit zarten Strichen fährt
meine Seele über Gefühle.
"Es ist kein Denken!"
höre ich mich sagen - und
"Ich bin immer noch da!"
Leise, zu mir selbst.
Eine nie gekannte Zärtlichkeit
flammt auf und wischt alles fort,
was verletzte.
Ich spüre Deine Wunden, Deine Ängste
und die Sehnsucht Deiner Liebe zu sein.
Ich spüre den wunderbaren Menschen in Dir.
"Lauf nicht weg!" möchte ich Dir zurufen;
doch das erschreckt Dich.
Jeder Sinn, jeder Atemzug ist jetzt bei Dir.
In Herzenswärme möchte ich Dich hüllen;
die Angst vor Verlust auslöschen;
doch das hast Du nicht gefragt.
Ich sehe ein Lächeln - so voller Glück und Liebe.
Das wünsche ich mir.
"Für mich bist Du einfach mehr,
als ich denken kann."
Das denke ich über Dich.
©miro
höre ich Dich fragen.
Mit zarten Strichen fährt
meine Seele über Gefühle.
"Es ist kein Denken!"
höre ich mich sagen - und
"Ich bin immer noch da!"
Leise, zu mir selbst.
Eine nie gekannte Zärtlichkeit
flammt auf und wischt alles fort,
was verletzte.
Ich spüre Deine Wunden, Deine Ängste
und die Sehnsucht Deiner Liebe zu sein.
Ich spüre den wunderbaren Menschen in Dir.
"Lauf nicht weg!" möchte ich Dir zurufen;
doch das erschreckt Dich.
Jeder Sinn, jeder Atemzug ist jetzt bei Dir.
In Herzenswärme möchte ich Dich hüllen;
die Angst vor Verlust auslöschen;
doch das hast Du nicht gefragt.
Ich sehe ein Lächeln - so voller Glück und Liebe.
Das wünsche ich mir.
"Für mich bist Du einfach mehr,
als ich denken kann."
Das denke ich über Dich.
©miro
Mittwoch, 13. August 2008
Da ist eine Narbe auf der Seele
Da ist eine Narbe auf der Seele;
und Deine Berührung schmerzt.
Eine rote Liebesblume, wunschverliebt.
Immer neu entflammt in Sehnsucht.
Doch so anders bist Du, als diese Sehnsucht.
So durstig macht das Fieber.
So oft neu geträumt hat es Dich.
Jede Knospe verwelkte in der Hitze
der Träume.
Kalt das Erwachen in Wirklichkeiten.
Nun ist da ein Feuermal in mir.
Narzissen blühen auf dem Grab.
Gut das die Krankheit mich heilte
von der Erwartung einer Liebe
zu der es keinen Grund gab.
Nun ist der Boden gereift
und wartet auf ein Wunder,
das Du nie sein wirst.
©miro
und Deine Berührung schmerzt.
Eine rote Liebesblume, wunschverliebt.
Immer neu entflammt in Sehnsucht.
Doch so anders bist Du, als diese Sehnsucht.
So durstig macht das Fieber.
So oft neu geträumt hat es Dich.
Jede Knospe verwelkte in der Hitze
der Träume.
Kalt das Erwachen in Wirklichkeiten.
Nun ist da ein Feuermal in mir.
Narzissen blühen auf dem Grab.
Gut das die Krankheit mich heilte
von der Erwartung einer Liebe
zu der es keinen Grund gab.
Nun ist der Boden gereift
und wartet auf ein Wunder,
das Du nie sein wirst.
©miro
Dienstag, 12. August 2008
Wie schweres Parfum
August in Wolkenbetten.
Geballte Dichte in Grau.
Wie feuchtwarmer Atem
der Wind - wie Schweiß
der Regen.
Bleierne Gefühle
sehnen sich nach frischem Wind;
möchten Altes begraben, das sich
überlebte.
Ein frisches Sonnenlachen
so nötig jetzt!
©miro
Geballte Dichte in Grau.
Wie feuchtwarmer Atem
der Wind - wie Schweiß
der Regen.
Bleierne Gefühle
sehnen sich nach frischem Wind;
möchten Altes begraben, das sich
überlebte.
Ein frisches Sonnenlachen
so nötig jetzt!
©miro
Dienstag, 5. August 2008
Das Salz der Seele
In einem Traum hinausgesegelt
voll Hoffnung und Angst zugleich.
Auf Wellen von schmerzender Sehnsucht.
Den Berg versetzt, der Glaube heißt.
Um Dich zu finden.
Doch das Meer war die Wüste.
Eine Fata Morgana die Liebe.
Und tote Tränen sind längst verdunstet
und Salz liegt auf der Seele
und läßt die Lippen zerspringen,
die den Sand der Phantasie küssten.
©miro
voll Hoffnung und Angst zugleich.
Auf Wellen von schmerzender Sehnsucht.
Den Berg versetzt, der Glaube heißt.
Um Dich zu finden.
Doch das Meer war die Wüste.
Eine Fata Morgana die Liebe.
Und tote Tränen sind längst verdunstet
und Salz liegt auf der Seele
und läßt die Lippen zerspringen,
die den Sand der Phantasie küssten.
©miro
Dienstag, 22. Juli 2008
Traumerwachen
Mein Lachen möchte sich
spiegeln in Deinen Augen.
Nicht wissen den Traum
und die Wirklichkeit.
Tränen zu Regenbögen
formen in kristallenen Farben.
Mit Dir in Herzsamt tauchen
möchte die Liebe,
in zitterndem Staunen,
und eine Reise machen in die
Unendlichkeit.
Sterne möchte meine Seele legen
in Berührungen,
und mit Küssen ein Märchen schaffen.
Das Glück soll unseren Herzschlag
spüren,
und uns die Welt verzaubern
mit jedem Atemzug.
©miro
spiegeln in Deinen Augen.
Nicht wissen den Traum
und die Wirklichkeit.
Tränen zu Regenbögen
formen in kristallenen Farben.
Mit Dir in Herzsamt tauchen
möchte die Liebe,
in zitterndem Staunen,
und eine Reise machen in die
Unendlichkeit.
Sterne möchte meine Seele legen
in Berührungen,
und mit Küssen ein Märchen schaffen.
Das Glück soll unseren Herzschlag
spüren,
und uns die Welt verzaubern
mit jedem Atemzug.
©miro
Sonntag, 13. Juli 2008
Schweigender Atem
Wie ein Stein in einen See
fällt Denken in Atemzüge.
Erwartungsüberzogen
die Antwort.
Leichte Wellenkreise.
"Es bedeutet nichts;
lebe."
- Stille.
- Und Herzensgrund.
Die Oberfläche verebbt.
- Schweigen.
- Atemzüge.
Der Atemstrom
trägt mich über die Brücke.
Licht und Melodie
verschmelzen mit dem, was ist.
- Ein kleines Lachen springt hoch
wie ein Fisch,
und trägt mich zurück
ans Ufer.
- Und vergessen ist die Frage.
Nur ein Glitzern in
Augenwinkeln erinnert sich.
©miro
fällt Denken in Atemzüge.
Erwartungsüberzogen
die Antwort.
Leichte Wellenkreise.
"Es bedeutet nichts;
lebe."
- Stille.
- Und Herzensgrund.
Die Oberfläche verebbt.
- Schweigen.
- Atemzüge.
Der Atemstrom
trägt mich über die Brücke.
Licht und Melodie
verschmelzen mit dem, was ist.
- Ein kleines Lachen springt hoch
wie ein Fisch,
und trägt mich zurück
ans Ufer.
- Und vergessen ist die Frage.
Nur ein Glitzern in
Augenwinkeln erinnert sich.
©miro
Samstag, 31. Mai 2008
Weck mich
Weck mich mit Deinem Herzen!
Hinter Lebensdornen träume ich.
Ein wundervolles Herz blüht verborgen
in schlafender Welt.
Weck mich mit Deinem Mut!
Sei Prinz oder Prinzessin!
Vergiss die Dornen und Dich selbst,
um Blumen zu finden.
Weck mich mit Deiner Freude!
Laß uns ein Fest feiern!
Ein Fest, das dem Jetzt gehört
und der Welt.
Weck mich mit allem, was Du bist!
Damit wir uns wiederfinden
- Du und ich -
in diesem Königreich,
das Liebe heißt.
Weck mich für die Welt!
Denn die Welt schläft
und braucht uns!
Laß uns den Traum
erwecken,
den die Welt vergisst!
Weck mich mit einem Zauber!
Denn es gibt diesen Zauber,
der einfach frei ist
und keine Erklärung braucht.
Weck mich und die Welt!
Damit Kinderaugen
das Paradies entdecken
und staunen.
- Überall!
©miro
Hinter Lebensdornen träume ich.
Ein wundervolles Herz blüht verborgen
in schlafender Welt.
Weck mich mit Deinem Mut!
Sei Prinz oder Prinzessin!
Vergiss die Dornen und Dich selbst,
um Blumen zu finden.
Weck mich mit Deiner Freude!
Laß uns ein Fest feiern!
Ein Fest, das dem Jetzt gehört
und der Welt.
Weck mich mit allem, was Du bist!
Damit wir uns wiederfinden
- Du und ich -
in diesem Königreich,
das Liebe heißt.
Weck mich für die Welt!
Denn die Welt schläft
und braucht uns!
Laß uns den Traum
erwecken,
den die Welt vergisst!
Weck mich mit einem Zauber!
Denn es gibt diesen Zauber,
der einfach frei ist
und keine Erklärung braucht.
Weck mich und die Welt!
Damit Kinderaugen
das Paradies entdecken
und staunen.
- Überall!
©miro
Montag, 28. April 2008
Einleuchten
Dienstag, 8. April 2008
Mittwoch, 26. März 2008
Die Wartewand
In grauen Quadern ruhen Wünsche.
Glatte, kalte Flächen.
Ein Frösteln durchläuft Gedanken,
und Müdigkeit hebt den Blick.
- Unüberwindlich!
Und in trüben, öligen Farben
gleitet das Licht der Wunscherfüllung,
die nicht ist,
die Mauern entlang,
- wie ein Suchscheinwerfer.
©miro
Glatte, kalte Flächen.
Ein Frösteln durchläuft Gedanken,
und Müdigkeit hebt den Blick.
- Unüberwindlich!
Und in trüben, öligen Farben
gleitet das Licht der Wunscherfüllung,
die nicht ist,
die Mauern entlang,
- wie ein Suchscheinwerfer.
©miro
Die befreite Prinzessin
Es war einmal ein junger Mann,
der kam so recht und schlecht
in der Welt klar;
und so fing er an zu träumen.
Er träumte davon, daß er ein Prinz wäre.
Und immer bunter und prächtiger träumte er.
Und eines Nachts kam auch eine Prinzessin in
seine Träume.
Die war in einem Berg aus Kristall gefangen und
wartete auf ihre Rettung.
Und der junge Mann träumte und träumte.
Ganz verliebt war er schließlich
in seine Traumprinzessin.
Und so träumte er schließlich davon,
daß er sie befreien könnte.
Groß und klug und stark wurde er in seinen Träumen.
Und irgendwann machte er sich auf den Weg sie zu
befreien.
Und wirklich glückte es ihm schließlich den Kristallberg
aufzubrechen.
- Und die Prinzessin kam heraus, lächelte ihn an
- verwandelte sich in einen Vogel und flog davon.
- Und zurück blieb ein verwirrter Prinz,
der nicht begreifen konnte, daß seine Prinzessin
immer nur davon geträumt hatte, ein Vogel zu sein.
©miro
der kam so recht und schlecht
in der Welt klar;
und so fing er an zu träumen.
Er träumte davon, daß er ein Prinz wäre.
Und immer bunter und prächtiger träumte er.
Und eines Nachts kam auch eine Prinzessin in
seine Träume.
Die war in einem Berg aus Kristall gefangen und
wartete auf ihre Rettung.
Und der junge Mann träumte und träumte.
Ganz verliebt war er schließlich
in seine Traumprinzessin.
Und so träumte er schließlich davon,
daß er sie befreien könnte.
Groß und klug und stark wurde er in seinen Träumen.
Und irgendwann machte er sich auf den Weg sie zu
befreien.
Und wirklich glückte es ihm schließlich den Kristallberg
aufzubrechen.
- Und die Prinzessin kam heraus, lächelte ihn an
- verwandelte sich in einen Vogel und flog davon.
- Und zurück blieb ein verwirrter Prinz,
der nicht begreifen konnte, daß seine Prinzessin
immer nur davon geträumt hatte, ein Vogel zu sein.
©miro
Sonntag, 16. März 2008
Der Vogel, der nicht mehr fliegen wollte.
Es war ein Mal ein kleiner Vogel,
der lebte in einer großen Stadt.
Seine Eltern hatten ein kleines Nest
ganz oben in den Wipfeln der alten
Platane im Park.
Vier Geschwister waren mit unserem
kleinen Vogel aus den Eiern geschlüpft,
als dieser geboren wurde.
- Das war ein Gepiepe und Gelärme im Nest;
und die Eltern hatten viel zu tun,
um die vielen Schnäbelchen zu stopfen.
Doch unermüdlich flogen sie hin und her,
und trieben Nahrung auf.
- Dann endlich war es soweit und
der Flugunterricht konnte beginnen.
Emsig flatterte die kleine Vogelschar hin
und her auf der alten, riesigen Platane.
- Und unser Vögelchen machte
seine Flugübungen am besten.
"Grünschwinge" tauften es seine Eltern,
weil es so schön die Flügel bewegte,
daß es ausah, als ob ein Bogen
aus grünem Licht die Luft zerteilte,
wenn es flog;
so voller Freude und Lebenslust, wie es war.
- Doch oft, und das kennt Ihr wohl auch schon,
spielt uns das Leben einen Streich, wenn alles so gut
verläuft. - Warum das so ist, und warum das gerade oft
ganz lieben Geschöpfen passiert, weiß ich auch nicht.
- doch zurück zu unserem Vogel Grünschwinge:
Voller Begeisterung flog er immer weiter,
und wurde mutiger.
Fast schien es so, als wollte er
mit seinen kleinen, grünen Flügelchen
die Welt umarmen; so voller Glück, wie er war.
- Und eines Tages, als er um die Hochhäuser am Parkrand
schwirrte; da wurde er von einem hellen Licht geblendet,
und flog gegen etwas hartes und kaltes.
- Ja, Ihr wißt es schon; es war eine Fensterscheibe!
Benommen torkelte der kleine Vogel zurück ins Nest.
- Stumm war er geworden, und alle Lebensfreude
war aus ihm herausgeschleudert worden.
Nein, fliegen wollte er nicht mehr. -
Überall gab es für ihn nur noch diese bösen, unsichtbaren
Wände aus Glas!
Es half nichts, daß seine Eltern und Geschwister
ihm Mut machen wollten.
- Die Welt war hart und kalt, und er konnte garnichts tun.
- Und so saß er im Nest, und ließ sich weiter füttern.
- Und die kleine Welt, die er so oft mit seinem grünen,
lichtvollen Flügelschlag erfreut hatte; die beglückt seinem
fröhlichen Gesang gelauscht hatte,
wurde um vieles trauriger, denn ein Stück Liebe war
weggebrochen.
- So geht uns das auch oft, wenn wir gegen kalte, harte
und oft unsichtbare Wände laufen.
- Dann fehlt ein Stück Liebe in dieser Welt.
- Doch nun passiert etwas Wunderbares
mit unserem Vogel Grünschwinge, paßt gut auf !
Grünschwinge sitzt voller Traurigkeit in seinem Nest.
Die kleinen Augendeckel sind geschlossen.
- Und da träumt er: Ein kleiner Vogel fliegt
gegen die gleiche kalte Wand, wie er und stürzt ab!
- Nur Grünschwinge kann ihn retten!
- Und in rasendem Flug, so, wie er nie geflogen ist,
saust Grünschwinge zu den Hochhäusern!
- Sein aufgeregtes Piepen weckt
den benommenen anderen Vogel!
Und der fängt an zu flattern,
nd stürzt nicht auf den Boden!
- Und Grünschwinge hat mit seiner Liebe
diesen Vogel gerettet und dadurch seine Freude
und sein Glück wiedergefunden!
- Und die ganze kleine Welt um sie herum
freut sich mit ihnen!
©miro
der lebte in einer großen Stadt.
Seine Eltern hatten ein kleines Nest
ganz oben in den Wipfeln der alten
Platane im Park.
Vier Geschwister waren mit unserem
kleinen Vogel aus den Eiern geschlüpft,
als dieser geboren wurde.
- Das war ein Gepiepe und Gelärme im Nest;
und die Eltern hatten viel zu tun,
um die vielen Schnäbelchen zu stopfen.
Doch unermüdlich flogen sie hin und her,
und trieben Nahrung auf.
- Dann endlich war es soweit und
der Flugunterricht konnte beginnen.
Emsig flatterte die kleine Vogelschar hin
und her auf der alten, riesigen Platane.
- Und unser Vögelchen machte
seine Flugübungen am besten.
"Grünschwinge" tauften es seine Eltern,
weil es so schön die Flügel bewegte,
daß es ausah, als ob ein Bogen
aus grünem Licht die Luft zerteilte,
wenn es flog;
so voller Freude und Lebenslust, wie es war.
- Doch oft, und das kennt Ihr wohl auch schon,
spielt uns das Leben einen Streich, wenn alles so gut
verläuft. - Warum das so ist, und warum das gerade oft
ganz lieben Geschöpfen passiert, weiß ich auch nicht.
- doch zurück zu unserem Vogel Grünschwinge:
Voller Begeisterung flog er immer weiter,
und wurde mutiger.
Fast schien es so, als wollte er
mit seinen kleinen, grünen Flügelchen
die Welt umarmen; so voller Glück, wie er war.
- Und eines Tages, als er um die Hochhäuser am Parkrand
schwirrte; da wurde er von einem hellen Licht geblendet,
und flog gegen etwas hartes und kaltes.
- Ja, Ihr wißt es schon; es war eine Fensterscheibe!
Benommen torkelte der kleine Vogel zurück ins Nest.
- Stumm war er geworden, und alle Lebensfreude
war aus ihm herausgeschleudert worden.
Nein, fliegen wollte er nicht mehr. -
Überall gab es für ihn nur noch diese bösen, unsichtbaren
Wände aus Glas!
Es half nichts, daß seine Eltern und Geschwister
ihm Mut machen wollten.
- Die Welt war hart und kalt, und er konnte garnichts tun.
- Und so saß er im Nest, und ließ sich weiter füttern.
- Und die kleine Welt, die er so oft mit seinem grünen,
lichtvollen Flügelschlag erfreut hatte; die beglückt seinem
fröhlichen Gesang gelauscht hatte,
wurde um vieles trauriger, denn ein Stück Liebe war
weggebrochen.
- So geht uns das auch oft, wenn wir gegen kalte, harte
und oft unsichtbare Wände laufen.
- Dann fehlt ein Stück Liebe in dieser Welt.
- Doch nun passiert etwas Wunderbares
mit unserem Vogel Grünschwinge, paßt gut auf !
Grünschwinge sitzt voller Traurigkeit in seinem Nest.
Die kleinen Augendeckel sind geschlossen.
- Und da träumt er: Ein kleiner Vogel fliegt
gegen die gleiche kalte Wand, wie er und stürzt ab!
- Nur Grünschwinge kann ihn retten!
- Und in rasendem Flug, so, wie er nie geflogen ist,
saust Grünschwinge zu den Hochhäusern!
- Sein aufgeregtes Piepen weckt
den benommenen anderen Vogel!
Und der fängt an zu flattern,
nd stürzt nicht auf den Boden!
- Und Grünschwinge hat mit seiner Liebe
diesen Vogel gerettet und dadurch seine Freude
und sein Glück wiedergefunden!
- Und die ganze kleine Welt um sie herum
freut sich mit ihnen!
©miro
Donnerstag, 28. Februar 2008
Tagesahnung im Februar
Noch dunkle Schatten treibt die Nacht.
Noch leuchten Sterne auf.
Und Zweige greifen schemenhaft
nach allem, was noch nicht erwacht
und suchen zwischen Tag und Traum
den Ort der Wirklichkeit.
Noch nebelhaft ist jeder Klang,
verdeckt ist jeder Schall.
Noch irrt ein Lärmen hier und da
in Müdigkeit gehüllt;
und wirkt so fremd so zwielichthaft
in einer Dunkelwelt.
Noch nachtbehaftet ist der Tag
verhüllt in Feuchtigkeit.
Nur spärlich sprießt das Licht.
Doch Leichtigkeit erkennt die Welt,
erahnt die Helligkeit.
Und Vogelstimmen fordern ein
der Sonne warmen Schein.
©miro
Noch leuchten Sterne auf.
Und Zweige greifen schemenhaft
nach allem, was noch nicht erwacht
und suchen zwischen Tag und Traum
den Ort der Wirklichkeit.
Noch nebelhaft ist jeder Klang,
verdeckt ist jeder Schall.
Noch irrt ein Lärmen hier und da
in Müdigkeit gehüllt;
und wirkt so fremd so zwielichthaft
in einer Dunkelwelt.
Noch nachtbehaftet ist der Tag
verhüllt in Feuchtigkeit.
Nur spärlich sprießt das Licht.
Doch Leichtigkeit erkennt die Welt,
erahnt die Helligkeit.
Und Vogelstimmen fordern ein
der Sonne warmen Schein.
©miro
Bilderrauschen
Vorbei an träumenden Augen
gleitet die Fahrt.
Gedankenbesetzt reihen sich Bilder.
- Werfen Träume ins Herz.
Licht und Schatten mischt sich mit Farbe.
Blitzlichter in rascher Folge.
- Ein Blinzeln der Seele und ein Lächeln.
Im rauschenden Lebensfluß
treibt ein Ich -
und hält inne - bei Deinem Bild.
©miro
gleitet die Fahrt.
Gedankenbesetzt reihen sich Bilder.
- Werfen Träume ins Herz.
Licht und Schatten mischt sich mit Farbe.
Blitzlichter in rascher Folge.
- Ein Blinzeln der Seele und ein Lächeln.
Im rauschenden Lebensfluß
treibt ein Ich -
und hält inne - bei Deinem Bild.
©miro
Dienstag, 26. Februar 2008
Salzträne
Aus großen Augen
fällt eine Träne auf die Seele.
Das Salz unerfüllter Wünsche
brennt sich ins Herz.
Die Häute des Ichs
sind zerfressen.
Die Angst bildet Narben.
Und erst,
wenn der letzte Wunsch
vergessen ist,
fließt die Liebe frei
mit dem Leben.
©miro
fällt eine Träne auf die Seele.
Das Salz unerfüllter Wünsche
brennt sich ins Herz.
Die Häute des Ichs
sind zerfressen.
Die Angst bildet Narben.
Und erst,
wenn der letzte Wunsch
vergessen ist,
fließt die Liebe frei
mit dem Leben.
©miro
Freitag, 22. Februar 2008
Bete und...
Ein Zittern geht um. -
Die Politik tanzt
auf Gräbern
ökonomischer Hinrichtung
nach Globalisierungsmusik
Die Verwaltung zuckt
vorwurfsvoll die Schultern
und entscheidet nach
Aktenlage.
- Selbstverschuldet tönt
der Brustton des Rechts.
In einer Sage wächst
ein Bart durch runden Tisch
und ein Heer schlummert
märchenhaften Siegen
entgegen.
- Und Raben umkreisen
den Turm zu Babel.
"Arbeit macht frei!"
leuchtet in Gedanken
auf.
"Bete und arbeite!"
Monastische Armut.
©miro
Die Politik tanzt
auf Gräbern
ökonomischer Hinrichtung
nach Globalisierungsmusik
Die Verwaltung zuckt
vorwurfsvoll die Schultern
und entscheidet nach
Aktenlage.
- Selbstverschuldet tönt
der Brustton des Rechts.
In einer Sage wächst
ein Bart durch runden Tisch
und ein Heer schlummert
märchenhaften Siegen
entgegen.
- Und Raben umkreisen
den Turm zu Babel.
"Arbeit macht frei!"
leuchtet in Gedanken
auf.
"Bete und arbeite!"
Monastische Armut.
©miro
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