Fast eins geworden ist der Teich mit einem Reiher, der verharrt. Die Uferzweige Pinselstrich; die kleine Kirche Wellenschlag. Verwaschen bunt gibt sich die Zeit mit Sonne und mit Regentag. Pastellgetupft die Träume sind und kleine Blüten hier und da. Die Bilder schwimmen auf dem Grau und warten auf den Flügelschlag.
Dicht gedrängte kleine Schar. So fröhlich, wild, voll Lebensglück. Und jedes liebevolle Sein kommt lustig, fröhlich stets zurück. Die Augen blinken voller Durst; in Daseinsfreude hüpft das Herz und ganz berührt klingts auch in mir und trägt ein Lachen himmelwärts.
Urgrund, wortlos, ehrfurchtgebietend. Weit vor der Zeit des Ichbewußtseins. Aus dieser Tiefe, die hervorsprudelt. Plötzlich, selbstverständlich, ungefragt. Das Grün des wilden Mannes ist auf der Jagd und ich bin die Beute. Es gibt kein Verstecken. Alles Gelernte wird niedergerissen, fortgespült. Übermächtg und groß. Ein Zittern durchfährt mich. Bekannte neue Welt wiedergefunden. Wiedergeburt aus der Tiefe. Ernstes Schweigen und zögernde Schritte. Ein neuer Weg.
Glotzäugig schaut der Brunnenspuk und wurstig ragen Säulen auf. Das Stadtgewirr sucht seinen Tag und eilt und hastet durch Gestank. Zeitweilig blüht ein Sonnentag. Die Wasserspeier starren stumm. Wann dreht die Zeit mit gutem Mut in frischen, frohen Frühling um?
Bis ins Mark dringen geflügelte Hiebe. Leeren den Kern der Frucht; kunstfertig eingeklemmt in erstarrte Rinde. Tief muß das Leben gehen und ins Dunkel fallen, um neu zu erwachen; entgegen jeder Erwartung.
Ein Tag dem Winter kurz entflohn; in einer Nische in der Stadt. Ein grüner Vorhang tut sich auf; und atmet eine alte Kraft. Er hüllt mich wie ein Mantel ein; mit seiner Blätter Widerschein.
Im kleinsten Zweig hockt grauer Dunst. Schnee kriecht durchs Astgewirr. In Nebelspitzen, nebelgrau, die Nebelkrähe thront und plustert jede Daune auf, hüllt fest sich in ihr Federkleid und läßt dem Winter seine Zeit.