Wie ein dichter Wald steht die Zeit,
dumpf und verhangen.
Verfilzt haben sich Hoffnungen
und Ängste im Warten.
Und rauchiger Bernstein
umschließt Erinnerung.
Aus Sehnsucht, Enttäuschung
und Liebe
entfache ich ein Feuer.
Niederbrennen soll dieser Wald
der Dämonen und der
giftgrünen Verzauberung.
Und wie Phönix schwebe ich
über den Wipfeln der Zeit.
Liebe pocht in mir
und die Sehnsucht nach Licht.
Und auf der Bühne des Lebens
wächst ein neuer Wald voller Farben.
Vögel singen auf den Zweigen.
Blumen sprießen.
Und ich wandere auf gesundem Grün,
auf klaren Bernsteintränen
und dunkler, fruchtbarer Erde.
Und die Tiere des Waldes
sind kluge Begleiter mit sanften Augen
und keine reißenden Bestien mehr.
©miro
Sonntag, 11. November 2007
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