Samstag, 4. August 2007

Bilderspaziergang

Bildberührung -

Und jedes Bild ist ein Kuss.

Eine Umarmung der Freude.

Noch einmal schenkt sich ein Tag.

Sonne und Glück zaubert er in mein Herz.

Und jedes Bild spricht: "Ich liebe Dich!"

Und jeder Blick nimmt Dich bei der Hand.

Und unsere Seelen spazieren durch einen

Garten aus Bildern, die nur uns gehören.

©miro

Glückskäfer sind rot...

Glückskäfer sind rot
und haben sieben Punkte.
Doch klein, auf einem Lotusblatt,
orange ein Käfer saß.
Kein schwarzer Punkt,
einfach orange. -
Wie soll man das verstehen?
Die Sonne auf die Flügel schien
und regenbogengleich -
erschien ein buntes Farbenspiel...
Wie war der Käfer doch so reich.
Kein schwarzer Punkt; kein roter Grund.
Und Lotus war sein Platz.
So wunderbar der Käfer ist;
voll Weisheit zeigt er mir,
daß Liebe nur das Glück uns
schenkt;
ein Herz in das man sich versenkt
voll Schönheit und Gespür.

©miro

Freitag, 3. August 2007

Herzenssommer im Park

Liebe folgte verschlungenen Pfaden.
Laut klopften Herzen im Takt.
Hand in Hand gingen Seelen.
Und scheu war der Blick.
Kaum fanden sich Worte.
Voll prangten die Blüten im Rund.
Ein Summen in Herz und Luft.
Traumbewegt wie ein Tanz lag der Tag.
Und tief tauchten Seelen ins Sein.
Goldumflossen das Glück.
Und die Sehnsucht lag in Umarmungen.
Ein Augenaufschlag im Innersten
kussdurchflutetes Blumenmeer.
Glitzernder Spiegel des Lichts
auf Wasser und leuchtendem Grün.
Ein leises Nicken verschwenderischer Pracht.
Und rosenbehaucht Deine Wangen.
Und im Schatten der Bäume
ein flammendes Rot.
- Und Dein Mund auf meinem.

©miro

Sonnenblumengruß

Ein Lächeln von Dir
in Sonne gehüllt.
Wunderbar leuchtend
in Blüte.
Von grünen Herzen
umgeben.
Schelmisch, kratzbürstig
lachendes Grün.
Und gelbleuchtende Zartheit.
So reich im Innern.
Und voll Größe in Liebe.
Lebensfreude in einer Blume.
Sonnenblumen -
Und ich denk´an Dich!

©miro

Donnerstag, 2. August 2007

Traumblumen

Aus Küssen gewoben
und in Umarmungen gehüllt
standen tausend Knospen.
Und die Sonne der Begegnung
leuchtete.
Und mit jedem Strahl
öffnete sie eine Knospe.
Und jede hatte so viel Schönheit
und so viel Duft.
Anders als geträumt,
viel herzhafter,
spenden sie Nektar.
Und die Liebe entfaltet
die Traumblumen
zu einem Blumentraum.

©miro

Montag, 30. Juli 2007

Seelenfahrt

Seelenreise in neue Welten,
Vergangenheit bahnt sich an.
Neubeginn liegt im Nebel.
Doch der Anker ist gelichtet.
Wie wird die Heimat sein,
zu der ich reise?
So lange schon fort.
Ankommen will ich und bleiben.
Nicht ruhelos wandern.
Sein will ich!
Und ein Stern blitzt auf!

©miro

Ein Lächeln

Ein Lächeln liegt
auf meinem Mund
Gedanken tropfen
warm und bunt.
Ein Licht erfüllt
das Herz.
Ich denk´an Dich
und Deinen Kuss
so voll und doch so zart.
Und küsse in Gedanken
Dich-
und Du, Du spürst es
sicherlich.
Ein Lächeln liegt
auf Deinem Mund
und Licht erfüllt
Dein Herz.

©miro

Sonntag, 29. Juli 2007

Wiedersehen

So oft sind wir uns begegnet.
So oft brannte das Herz.
So oft perlten Tränen.
So oft dürstete Sehnsucht.
So oft blühte Freude.
So oft träumte die Seele.
So oft flog der Drache.
Doch neu geboren
atmet die Zeit.
Aus dem Dunkel schwebt Phönix.
Und im hellen Tag
leuchtet ein Wiedersehen
in Liebe, die Asche vergessen läßt.

©miro

Zeitlose Träume

In Ewigkeitsschlaf der Vulkan
und rosenbedeckt die Liebe.
Kein Hauch in der Welt.
Bewegungslos verharrend.
Nichts suchend nichts fragend.
Leblosigkeit.
Doch im Kern der Glut
ruht die Feuerblume.
Sie fragt nicht; sie ist.
Im Kuss des innersten Herzens
bricht sie auf; steinerweichend
schießt sie nach oben.
Entfaltet sprühenden Kelch
und gebiert einen Traum
aus Äonen.
Zeitlosigkeit hat uns mitgerissen.
Verschmolzen sind wir
in ewigem Traum;
der ist, und nicht fragt.
Und im Feuerschein
strahlt in ewiger Sonne
das Regenbogenversprechen
in tausend Farben.

©miro

Samstag, 28. Juli 2007

Regenbogenschleier

Lebenssprühend
und sonnenbeglänzt
sprudeln Fontänen.
Ein Schleier gewebt
aus Wasser und Licht.
Und Regenbögen winken.
Im feuchten Auge
Liebe blinkt
und zaubert tausend Schleier.
Mein Herz ich hüll´ Dich darin ein.
Seh´ Deine Augensterne;
freu´mich auf Dich;
die Ferne schmilzt;
der Nebel ist verflogen.
Und heftig pocht mein Herz
Dir zu, in Regenbogenwogen.

©miro

Wortberührt

Worte wie ein frischer Quell
plätschernd und freudig.
Worte ganz sacht wie ein Hauch
flüsternd.
Strahlende Worte
und Worte, die dunkel berühren.
Aufbauende und zerstörende Worte.
Worte voll Liebe und Kraft.
Wortberührt bin ich
mit offenem Herz.

©miro

Freitag, 27. Juli 2007

Augen und Blicke

Augenblicke -
Nach innen und außen
im Lidschlag des Seins.
Augen und Blicke
in Verstand und Gefühl.
Sehen und Verschließen.
Annehmen und Ausblenden.
Und nur die Liebe
setzt den richtigen Fokus.
Ein grenzenloses Panorama
erschließt sich der Liebe
in Klarheit und Schönheit.
Augen und Blicke
in mich und die Welt
und in Dich
in Liebe;
das wünsche ich mir.

©miro

Freigekauft aus Berlin

Künstliche Apathie der Arbeitslosigkeit.
Agenturgeschaffene Laufstallbewegung
am Zügel der Armut.
Verwaltungsstallknechte ziehen an der Kandare.
- Das Denken und Fühlen bäumt sich auf in
ohnmächtigem Zorn, solange es wach ist.
Berlin hat viele Mauern.
Sklave bin ich hier! - In Armut gefangen!
Leibeigener der "Sozialen Unvernunft."
Kaum Chancen für Tunnelgräber!
- Beihnahe hätte ich ihn beerdigt,
den Traum von Freiheit und Arbeit.
Zu hoch die Mauern in Berlin!
Doch Familienbande halfen.
Eine Strickleiter aus Geld und Liebe
hilft mir über Mauern.
- Mauern in meinem Kopf und Mauern in Berlin.
Freier werde ich atmen in heimatlichen
Gefilden.
Freigekauft bin ich nun!
In Freiheit entlassen und in Neubeginn.
Ungewohnt die Luft, die ich so lang entbehrte!

©miro

Neues Deutschland

Das Haupt von Deutschland
hat Brücken geschlagen.
Östliche und westliche Hirnhälfte.
Verquickung von Machtgespinsten.
Persönlichkeitsspaltung im Kopf.
Dialektik des Ausschlusses.
Darunter ein
subkultureller Körper
in einer Haut aus Angst.
Transplantate fremder Kultur
übernehmen Funktionen.
Schaffen ein neues Körpergefühl.
Organe werden neu geformt.
- Informell aus Zellverbänden
des Lebenwollens, aus Hunger
geboren, entsteht ein Fremdkörper
für das Alte.
Er muß nicht schlecht sein,
der deutsche Mutant.
Doch befremdlich ist die Geburt
durch Umformung
in der Retorte der Globalisierung.
- Eine künstliche Heimat,
die sich erst finden muß.

©miro

Donnerstag, 26. Juli 2007

Ruhekissen

Vertrauen haben wir gewebt
zu einem traumhaften Kissen.
Zarte Seelenfäden verbunden
zu Begegnungsmustern.
Und nun füllen wir es mit
Liebesdaunen und Küssen.
Jede Geste, jedes Wort, jedes Sein,
jedes Miteinander ist
wie duftiger Flaum,
wie feste Feder.
Jedes Lachen, jeder Scherz
kitzelt die Freude hervor.
Alles, was wir teilen,
füllen wir ein
und schaffen ein Nest
aus Geborgenheit
in dem sich unsere Herzen
umarmen.
Ein Ruhekissen aus Berührung
schenken wir uns,
in unruhiger Zeit.

©miro

Fast schon zu lang

Fast schon zu lang das Warten.
Fast schon zu lang das Hoffen.
Fast schon zu lang der Traum.
Fast schon zu lang die Sehnsucht.
Ungläubig fast die Wirklichkeit.
Ungläubig fast die Liebe.
Ungläubig fast der Aufbruch.
Doch wie die Jahresringe eines Baumes
bindet die Freude des Erlebens die Zeit
in einen festen Stamm.

©miro

Tänzer

Ein Tänzer bin ich,
im Tanz mit dem Leben,
zur Melodie meines Seins.
Und mein Herz wiegt sich
im Strom.
Einmal ist Schwermut mein
Begleiter
und einmal sprühende Freude.
Einmal tanze ich in der Sonne
und ein anderes Mal in der Nacht.
Mit Wetter und Gezeiten tanze ich.
Es ist ein Tanz und der will getanzt sein.

Und wenn die Musik abbricht,
werde ich gehen und Klang und Tanz
wird in mir sein in Lebensumarmung.

©miro

Mittwoch, 25. Juli 2007

Herzfarben

Herzfarben haben wir getauscht.
Aus eigener Wärme gewonnen,
haben wir uns die Schönheit
gezeigt, die unser Herz berührt.
Farbe für Farbe sind wir uns näher
gekommen.
Im Denken, im Fühlen, im Erleben.
So warm war es uns, so angenehm.
Ich habe das Leuchten gespürt.
Worte fielen in Heimat

und waren Heimat für uns.
in Hell und Dunkel getaucht

haben wir zusammengesessen.
Im Farbspiel der Seele.
Vertraut haben wir in Farben
und Formen geschwelgt.
Ein Nest haben wir geschaffen.
Und bunte Farben getauscht
selbstvergessen und glücklich.
Ich habe Dich verstanden und Du mich.
Und erblüht sind wir in Herzfarben.

©miro

Dienstag, 24. Juli 2007

Wortgeplänkel

Ein schelmischer Gruß,
fast wie ein Kuss.
Ein Spiel der Worte.
Wer wird gewinnen?
Fordernd und stürmisch;
überlegt und gezielt.
Worte wie Degen gekreuzt.
Und die Liebe weiß

um das Kräftemessen.
Lachende Gewinner;
lachende Verlierer!
Neckische Zärtlichkeit
und ein Wink,
der hin und hergeht.
Wortgeplänkel.

©miro

Wolkenberge

Schwarz und grau
und windgepeitscht
ballen sich Gewalten.
Sie türmen sich gebirgig auf
in vielerlei Gestalten.
Bedrohlich wölkt das Leben
sich,
als wollt´es uns etränken.
Doch mittendrin blitzt Sonne auf;
ein Zwinkern nur versteckt;
es zeigt mit einem leichten Blick,
daß in den Wolkenbergen
auch irgendwo ein Lächeln steckt,
das selbst im Dunkel Hoffnung weckt.
Und wenn wir in uns gehen und offen für
die Freude sind;
dann können wir es sehen.

©miro