Unergründliche Wurzeln
wachsend und wachsend
im Lebensstrom.
Stamm aus Liebe
Ring um Ring
unter der Rinde der Zeit.
Hoffnungsblätter
grünend und grünend
im Lebenswind.
Blüten aus Träumen
quellend und quellend
im Tau des Schlafes.
Früchte des Seins
reifend und reifend
im Lebensrund.
Der Verstand
tastet und tastet,
und nur das Herz
schmeckt
die Wahrheit.
©miro
Sonntag, 30. Januar 2011
Donnerstag, 13. Januar 2011
Regenwäsche
Der Regen trommelt
auf die Stadt.
Er schwemmt
hinweg
die graue Last,
die der Silvester
dort erbrach.
Ich sitze unter
meinem Dach
und laß die
Winterstarre
los,
die aus der Enge
sich geformt.
Mag sein,
daß noch kein
Frühjahr kommt.
Mag sein,
daß noch
ein Nebelstreif
sich vor die
Sonne legt.
Doch heute
habe ich
geträumt,
von einem
Glück,
das trägt.
©miro
auf die Stadt.
Er schwemmt
hinweg
die graue Last,
die der Silvester
dort erbrach.
Ich sitze unter
meinem Dach
und laß die
Winterstarre
los,
die aus der Enge
sich geformt.
Mag sein,
daß noch kein
Frühjahr kommt.
Mag sein,
daß noch
ein Nebelstreif
sich vor die
Sonne legt.
Doch heute
habe ich
geträumt,
von einem
Glück,
das trägt.
©miro
Sonntag, 2. Januar 2011
Niemandszeit
Im Winternebel
frißt der Wolf
ein Licht,
das neues Leben
sucht.
Die Geister
streichen
übers Land.
Und dumpf
versinkt
des Lebens
Spur
in einer
Niemandszeit.
In Traum
gebettet
ruht
die Welt.
Und kahle,
schwarze
Äste nur
greifen
nach
Sternen,
ungezählt.
So kalt
der Lebenshauch,
der nicht
das Grün
erahnt.
©miro
frißt der Wolf
ein Licht,
das neues Leben
sucht.
Die Geister
streichen
übers Land.
Und dumpf
versinkt
des Lebens
Spur
in einer
Niemandszeit.
In Traum
gebettet
ruht
die Welt.
Und kahle,
schwarze
Äste nur
greifen
nach
Sternen,
ungezählt.
So kalt
der Lebenshauch,
der nicht
das Grün
erahnt.
©miro
Donnerstag, 16. Dezember 2010
"Weihnachtskugel"
Besinnlichkeit ist
angesagt.
In Massen strömen
Menschen,
wie Zombies
durch die
Weihnachtszeit.
Und leise tickt
die Weltenuhr.
Seit langem schon
füllt sie der Glanz
der Menschheit
Unnatur.
Der Baum des Lebens
schmückt sich schon
mit Kugeln, schillernd
bunt und schön.
Und leise tickt
die Weltenuhr.
Und aus dem All
erstrahlt voll Glanz
der Menschenmüll
um den Planet,
dem er die "Aureole"
schenkt,
und dabei sicherlich -
auch an die
Weihnacht denkt.
Als Christbaumkugel,
gar nicht nackt,
hat längst die Erde
sich verpackt,
und träumt nun
einen neuen Traum
vom immergrünen
Lebensbaum.
©miro
angesagt.
In Massen strömen
Menschen,
wie Zombies
durch die
Weihnachtszeit.
Und leise tickt
die Weltenuhr.
Seit langem schon
füllt sie der Glanz
der Menschheit
Unnatur.
Der Baum des Lebens
schmückt sich schon
mit Kugeln, schillernd
bunt und schön.
Und leise tickt
die Weltenuhr.
Und aus dem All
erstrahlt voll Glanz
der Menschenmüll
um den Planet,
dem er die "Aureole"
schenkt,
und dabei sicherlich -
auch an die
Weihnacht denkt.
Als Christbaumkugel,
gar nicht nackt,
hat längst die Erde
sich verpackt,
und träumt nun
einen neuen Traum
vom immergrünen
Lebensbaum.
©miro
Montag, 6. Dezember 2010
Wintertränen
Ein Regendunst
läßt Tränen blüh´n.
In Silber schmilzt
Erinnerung
und legt sich auf
die Sternenschar.
In Schmutz getreten
sinkt das Weiß
in einer Eile
dunklen Grund.
Vorbei der schöne
Flockentanz.
- Ein Kinderauge
in der Nacht,
das durch die Zwänge
nicht getrübt,
vergisst die grelle
Weihnachtszeit.
- Und träumt von
Sternen ohne Leid.
©miro
läßt Tränen blüh´n.
In Silber schmilzt
Erinnerung
und legt sich auf
die Sternenschar.
In Schmutz getreten
sinkt das Weiß
in einer Eile
dunklen Grund.
Vorbei der schöne
Flockentanz.
- Ein Kinderauge
in der Nacht,
das durch die Zwänge
nicht getrübt,
vergisst die grelle
Weihnachtszeit.
- Und träumt von
Sternen ohne Leid.
©miro
Freitag, 3. Dezember 2010
Die Winterdrude in der Stadt
Die Nacht sie liegt so eisig grau
auf Straßen und auf Plätzen.
Gespenstig speit die große Stadt
nun ihre Winterdrude aus.
Die legt sich dürr und
schwer zugleich,
in fahlem Hauch
auf manch´ Gemüt
und läßt die Ängste schwitzen.
Die Drude kichert
schauderhaft;
sie streicht
durch alle Ritzen und
spinnt aus Eis
und Ruß und Grau
manch´ ekliges Geflecht.
Sie legt es über
jedes Weiß;
damit das Graue überwiegt,
denn so ist es ihr recht.
Sie saugt mit ihrem
schwarzen Schlund,
voll Salz und Bitterkeit,
an jedem Stück Natur.
Die Winterdrude aus der Stadt
schickt einen ölig bösen Gruß;
verhext noch in der Nacht
den Tag,
der grau nun eisig folgen muß.
"Druden (auch Trut, Nachtmahr oder Walriderske)
sind in altdeutscher Vorstellung eigentlich
Jungfrauen und Priesterinnen,
nach deutschem Sagentum insbesondere
auch auf spezielle Art besessene Frauen,
deren Geist eine Drude, einen hexenhaften
Nachtgeist abspalten kann.
In der Fabellehre wurden aus ihnen
übermenschliche weibliche Wesen,
die auf den Menschen heilsam oder
verderblich einwirken können.
Dieses Einwirken scheint sich oft darin zu äußern,
dass sich die in Form eines alten hässlichen dürren,
aber sehr schweren Weibes abgespaltenen
Druden des Nachts zu Menschen begeben
und Albdrücken auslösen.
Man scheint darüber uneins zu sein,
ob solche Heimsuchungen einer Drude
ein gewolltes
und wissentliches Unternehmen sind.
Manchmal soll sich eine Drude
auch daran zu erkennen geben,
dass sie die erste Person ist,
die am kommenden Tag um Salz bittet."
Die "Definition" habe ich aus unterschiedlichen Quellen
mit einem Augenzwinkern
"zusammenrecherchiert",
um der "Winterdrude"
ein "Gesicht" zu geben.
©miro
auf Straßen und auf Plätzen.
Gespenstig speit die große Stadt
nun ihre Winterdrude aus.
Die legt sich dürr und
schwer zugleich,
in fahlem Hauch
auf manch´ Gemüt
und läßt die Ängste schwitzen.
Die Drude kichert
schauderhaft;
sie streicht
durch alle Ritzen und
spinnt aus Eis
und Ruß und Grau
manch´ ekliges Geflecht.
Sie legt es über
jedes Weiß;
damit das Graue überwiegt,
denn so ist es ihr recht.
Sie saugt mit ihrem
schwarzen Schlund,
voll Salz und Bitterkeit,
an jedem Stück Natur.
Die Winterdrude aus der Stadt
schickt einen ölig bösen Gruß;
verhext noch in der Nacht
den Tag,
der grau nun eisig folgen muß.
"Druden (auch Trut, Nachtmahr oder Walriderske)
sind in altdeutscher Vorstellung eigentlich
Jungfrauen und Priesterinnen,
nach deutschem Sagentum insbesondere
auch auf spezielle Art besessene Frauen,
deren Geist eine Drude, einen hexenhaften
Nachtgeist abspalten kann.
In der Fabellehre wurden aus ihnen
übermenschliche weibliche Wesen,
die auf den Menschen heilsam oder
verderblich einwirken können.
Dieses Einwirken scheint sich oft darin zu äußern,
dass sich die in Form eines alten hässlichen dürren,
aber sehr schweren Weibes abgespaltenen
Druden des Nachts zu Menschen begeben
und Albdrücken auslösen.
Man scheint darüber uneins zu sein,
ob solche Heimsuchungen einer Drude
ein gewolltes
und wissentliches Unternehmen sind.
Manchmal soll sich eine Drude
auch daran zu erkennen geben,
dass sie die erste Person ist,
die am kommenden Tag um Salz bittet."
Die "Definition" habe ich aus unterschiedlichen Quellen
mit einem Augenzwinkern
"zusammenrecherchiert",
um der "Winterdrude"
ein "Gesicht" zu geben.
©miro
Donnerstag, 2. Dezember 2010
In weißer Nacht schweigt nun die Stadt
In weißer Nacht schweigt nun die Stadt.
Wie Narben liegen Spuren nur
in dem zerpflügten Schnee.
Es ist, als ob ein Räderwerk nun
Einkehr hält.
Und leise, flockenleise, gibt Ruhe
uns die Weltenuhr.
Advent, mahnt nun die Winterwelt.
Auf Einkehr drängt uns die Natur,
und zeigt den Neubeginn im Schnee.
In weißer Nacht liegt nun die Stadt.
Ein Traum in Neon und Kristall.
Und leise, knisternd leise, malt Frost
ein Bild in Sternenhauch
auf Glas und Stein und auf Asphalt.
In weißer Nacht träumt nun die Stadt.
Verebbt, der Laut von Räderwerk.
Und leise, flockenleise, deckt Nacht
das knirschend´Mahlen
der Tageswirren zu.
©miro
Wie Narben liegen Spuren nur
in dem zerpflügten Schnee.
Es ist, als ob ein Räderwerk nun
Einkehr hält.
Und leise, flockenleise, gibt Ruhe
uns die Weltenuhr.
Advent, mahnt nun die Winterwelt.
Auf Einkehr drängt uns die Natur,
und zeigt den Neubeginn im Schnee.
In weißer Nacht liegt nun die Stadt.
Ein Traum in Neon und Kristall.
Und leise, knisternd leise, malt Frost
ein Bild in Sternenhauch
auf Glas und Stein und auf Asphalt.
In weißer Nacht träumt nun die Stadt.
Verebbt, der Laut von Räderwerk.
Und leise, flockenleise, deckt Nacht
das knirschend´Mahlen
der Tageswirren zu.
©miro
Montag, 29. November 2010
Flaschengeist
Wand aus Kälte.
Zu durchsichtig
für einen Kerker.
- Schnell weggeschaute,
geleerte Peinlichkeit.
- Und ist ja auch
öffentlich;
ganz normal
also. -
Leergetrunken
und abgelegt,
immerhin.
- Für findige Bürger.
Mußte ja sein.
- Ohnmachtswände,
für die Durststrecke.
- Eine Fata Morgana
in einer Wüste?
- Kreislauf des Lebens?
Pfandgeld für die Armut.
Flaschengeist!
©miro
Anmerkung: Der Gedanke ist bei mir nicht neu.
(Kurzgeschichte: "Die Flaschensammler")
Nun ist aus aktuellem Anlass dieses Gedicht entstanden.
- Film von Christel Sperlich,
Erstausstrahlung 27.11.2010/rbb - Zitat:
"Heute sammelt sie Flaschen aus Müllbehältern,
um ihren Enkelkindern ein Eis kaufen zu können."
Zu durchsichtig
für einen Kerker.
- Schnell weggeschaute,
geleerte Peinlichkeit.
- Und ist ja auch
öffentlich;
ganz normal
also. -
Leergetrunken
und abgelegt,
immerhin.
- Für findige Bürger.
Mußte ja sein.
- Ohnmachtswände,
für die Durststrecke.
- Eine Fata Morgana
in einer Wüste?
- Kreislauf des Lebens?
Pfandgeld für die Armut.
Flaschengeist!
©miro
Anmerkung: Der Gedanke ist bei mir nicht neu.
(Kurzgeschichte: "Die Flaschensammler")
Nun ist aus aktuellem Anlass dieses Gedicht entstanden.
- Film von Christel Sperlich,
Erstausstrahlung 27.11.2010/rbb - Zitat:
"Heute sammelt sie Flaschen aus Müllbehältern,
um ihren Enkelkindern ein Eis kaufen zu können."
Freitag, 26. November 2010
Novemberkrähe
Auf einem eisig kalten Baum
saß starr
ein Kräherich.
Der Wind blies rauh
und trieb den Schnee
ihm g´rade ins Gesicht.
Er hob den Schnabel in die Luft
und krächzte mißvergnügt.
Dann flog er auf,
ganz grau und schwarz
ins graue Himmelzelt;
und ließ was fallen
erdenwärts,
das nun ihn
nicht mehr
quält.
saß starr
ein Kräherich.
Der Wind blies rauh
und trieb den Schnee
ihm g´rade ins Gesicht.
Er hob den Schnabel in die Luft
und krächzte mißvergnügt.
Dann flog er auf,
ganz grau und schwarz
ins graue Himmelzelt;
und ließ was fallen
erdenwärts,
das nun ihn
nicht mehr
quält.
©miro
Sonntag, 21. November 2010
Vollmondland
Geträumt in einem
milden Schein,
der durchdringt
bis ins Erdenriff,
im Perlenglanz
der Irisnacht,
liegt fernab jeder
Dunkelheit
ein Alabasterland.
Pastellgeflügelt
leben dort
die Wesen
aus dem
Nebelland,
das nur bei
vollem Mond
erwacht.
Sie fließen
milchig durch
das Licht,
und spüren
keine Festigkeit,
und strahlen
einen Glanz
so hell,
doch nur für
eine Nacht.
Den Menschen
ziehen sie in
Bann
mit einer
Regenbogenhaut,
gewebt aus
einem Seidenschaum.
Und einer Sehnsucht
Farbenspiel läßt
ihn in einem Traum
zurück,
der in Perlmutt
gehüllt.
©miro
milden Schein,
der durchdringt
bis ins Erdenriff,
im Perlenglanz
der Irisnacht,
liegt fernab jeder
Dunkelheit
ein Alabasterland.
Pastellgeflügelt
leben dort
die Wesen
aus dem
Nebelland,
das nur bei
vollem Mond
erwacht.
Sie fließen
milchig durch
das Licht,
und spüren
keine Festigkeit,
und strahlen
einen Glanz
so hell,
doch nur für
eine Nacht.
Den Menschen
ziehen sie in
Bann
mit einer
Regenbogenhaut,
gewebt aus
einem Seidenschaum.
Und einer Sehnsucht
Farbenspiel läßt
ihn in einem Traum
zurück,
der in Perlmutt
gehüllt.
©miro
Samstag, 20. November 2010
Novembermandarinen
Ein Leuchten dringt
in jeden Sinn.
So warm perlt Duft
in dieser Frucht
und weckt
die Sonne auf.
In Sommerfarbe
eingehüllt,
sie sprudelnd
fast den Raum erfüllt
und eigen einen Durst
und einen Hunger stillt.
November atmet
um das Haus
geht grau in grau
und nebelhaft
und auch in Regenfahnen
um.
Orangenglut vertreibt
den Geist,
und Zauber öffnet
eine Welt,
die selbst die Hände
kosten läßt.
In halben Mondenschnitzen
gelb,
quillt Freude
aus dem Schalennest
und füllt den Mund
mit Seligkeit
im Mandarinenbiss.
©miro
in jeden Sinn.
So warm perlt Duft
in dieser Frucht
und weckt
die Sonne auf.
In Sommerfarbe
eingehüllt,
sie sprudelnd
fast den Raum erfüllt
und eigen einen Durst
und einen Hunger stillt.
November atmet
um das Haus
geht grau in grau
und nebelhaft
und auch in Regenfahnen
um.
Orangenglut vertreibt
den Geist,
und Zauber öffnet
eine Welt,
die selbst die Hände
kosten läßt.
In halben Mondenschnitzen
gelb,
quillt Freude
aus dem Schalennest
und füllt den Mund
mit Seligkeit
im Mandarinenbiss.
©miro
Samstag, 13. November 2010
Regenwolkenwiese
Regen rauft mit steter Hand
das Herbstlaub vom Geäst.
Und eine graue Glocke liegt
ganz dumpf auf einer
grauen Stadt.
Das Neonlicht streift ölig
fast über die Spur von
keiner Rast.
Ein Rauschen drängt
sich in das Hirn
und sehnt sich nach der
bunten Pracht,
an der der Herbst nun
wieder spart.
Ein schmutzig warmes
Virus gärt
und bläht den Tag
bis daß er platzt. -
Und aus dem Nichts
erscheint ein Boot
und legt so silbergrau;
an einer müden Seele an.
Es schaukelt leise, trägt
das Sein in eine Frische,
die es sucht;
und tausendfach
in Tropfenglanz
strahlt eine Wolkenwiese
auf, die quer sich durch den
Regen streckt.
Und traumverspielt,
tanzt blanker Fuß
den Regenwolkenwiesenblues.
©miro
das Herbstlaub vom Geäst.
Und eine graue Glocke liegt
ganz dumpf auf einer
grauen Stadt.
Das Neonlicht streift ölig
fast über die Spur von
keiner Rast.
Ein Rauschen drängt
sich in das Hirn
und sehnt sich nach der
bunten Pracht,
an der der Herbst nun
wieder spart.
Ein schmutzig warmes
Virus gärt
und bläht den Tag
bis daß er platzt. -
Und aus dem Nichts
erscheint ein Boot
und legt so silbergrau;
an einer müden Seele an.
Es schaukelt leise, trägt
das Sein in eine Frische,
die es sucht;
und tausendfach
in Tropfenglanz
strahlt eine Wolkenwiese
auf, die quer sich durch den
Regen streckt.
Und traumverspielt,
tanzt blanker Fuß
den Regenwolkenwiesenblues.
©miro
Donnerstag, 11. November 2010
Verspielt
Der starre Raum
aus Machbarkeit,
Funktion und
Sinn und Zweck,
verkühlt das Leben
oft recht herb;
und überzieht
mit Gänsehaut
die Seele,
die die Freude
schätzt
aus reinem
Lustgefühl.
"Verspielt" so wird
es abgetan,
was wohl aus
"Kinderleichtigkeit"
uns einen
"Schnörkeltanz"
beschert,
der einen "Hüpfer"
uns erlaubt
aus einer viel
zu ernsten Welt.
©miro
aus Machbarkeit,
Funktion und
Sinn und Zweck,
verkühlt das Leben
oft recht herb;
und überzieht
mit Gänsehaut
die Seele,
die die Freude
schätzt
aus reinem
Lustgefühl.
"Verspielt" so wird
es abgetan,
was wohl aus
"Kinderleichtigkeit"
uns einen
"Schnörkeltanz"
beschert,
der einen "Hüpfer"
uns erlaubt
aus einer viel
zu ernsten Welt.
©miro
Montag, 8. November 2010
Schwarze und weiße Tasten
Ein Fingerkuppenregen
streicht über Schwarz und Weiß;
und wie ein Vorhang
fällt Musik.
Weiß und Schwarz.
Tag und Nacht.
Und Traum. -
Ein Spiel. -
Melodienzauber. -
Im Herz des Raumes. -
Und geschlossene Augen
malen Farben in zeitlose Zeit.
Schwarze und Weiße Tasten.
Und Deine Lebensmelodie,
wie ein Regenreigen aus
unendlich vielen Tropfen
ins Meer gestreut.
©miro
streicht über Schwarz und Weiß;
und wie ein Vorhang
fällt Musik.
Weiß und Schwarz.
Tag und Nacht.
Und Traum. -
Ein Spiel. -
Melodienzauber. -
Im Herz des Raumes. -
Und geschlossene Augen
malen Farben in zeitlose Zeit.
Schwarze und Weiße Tasten.
Und Deine Lebensmelodie,
wie ein Regenreigen aus
unendlich vielen Tropfen
ins Meer gestreut.
©miro
Samstag, 6. November 2010
Kleine Blicke
Es ist nicht nur
die große Sicht,
die uns die Liebe
lehrt.
Ein kleiner Blick:
"Schau, ich bin da!"
erfüllt das Herz
mit einem Glück,
das aus dem
Alltag, zauberhaft,
ein Wunder
sprießen läßt.
Ein kleiner Blick,
ein kleines Wort,
wiegt groß in
einer kleinen Welt,
die eine Kinderseele
birgt.
Ein kleines Herz
hält schützend
nun die Liebe
über seinem
Schatz,
damit kein
ach, so großer Blick
aus dem
Verstandesaugenpaar
das Glück
der kleinen Seele
raubt.
©miro
die große Sicht,
die uns die Liebe
lehrt.
Ein kleiner Blick:
"Schau, ich bin da!"
erfüllt das Herz
mit einem Glück,
das aus dem
Alltag, zauberhaft,
ein Wunder
sprießen läßt.
Ein kleiner Blick,
ein kleines Wort,
wiegt groß in
einer kleinen Welt,
die eine Kinderseele
birgt.
Ein kleines Herz
hält schützend
nun die Liebe
über seinem
Schatz,
damit kein
ach, so großer Blick
aus dem
Verstandesaugenpaar
das Glück
der kleinen Seele
raubt.
©miro
Freitag, 5. November 2010
Möwenschreie
Weiße Schnitte durch die Luft.
Ein Kreis aus weiter Sichel
zieht.
Ein Schnabelhieb
verhallt im Wind;
entflieht der Zeit,
die schon gerinnt.
In Scharen fliegen Schreie auf
und tummeln sich zuhauf;
grellglänzend in der Sinne
Blau;
goldleuchtend in der Sonne Tanz.
Und auf den Äckern grau;
und über salzbeschäumter Flut;
und auch im Sturm gellt laut
der Ruf
und flattert greifend auf.
Und nur die Höhe dämmt
den Schrei
und wandelt ihn zu
Melodien;
die an dem ungenannten Ort
voll Liebe
ihre Kreise zieh´n.
©miro
Ein Kreis aus weiter Sichel
zieht.
Ein Schnabelhieb
verhallt im Wind;
entflieht der Zeit,
die schon gerinnt.
In Scharen fliegen Schreie auf
und tummeln sich zuhauf;
grellglänzend in der Sinne
Blau;
goldleuchtend in der Sonne Tanz.
Und auf den Äckern grau;
und über salzbeschäumter Flut;
und auch im Sturm gellt laut
der Ruf
und flattert greifend auf.
Und nur die Höhe dämmt
den Schrei
und wandelt ihn zu
Melodien;
die an dem ungenannten Ort
voll Liebe
ihre Kreise zieh´n.
©miro
Dienstag, 2. November 2010
Gedankenflut
Die Nacht
tanzt uferlos umher.
Auf Saiten einer fremden
Macht klingt Traurigkeit
in mir.
Und ohne Ende scheint
ein Meer, und lockt in
einem fernen Klang
so süß und doch so schwer.
Gedanken finden
keinen Grund und fließen
wie ein Wogenschaum,
und schlagen an Gezeitenstrand
und wischen alles leer.
©miro
tanzt uferlos umher.
Auf Saiten einer fremden
Macht klingt Traurigkeit
in mir.
Und ohne Ende scheint
ein Meer, und lockt in
einem fernen Klang
so süß und doch so schwer.
Gedanken finden
keinen Grund und fließen
wie ein Wogenschaum,
und schlagen an Gezeitenstrand
und wischen alles leer.
©miro
Sternenfeuer
Ein Eiswind brannte
in der Nacht.
Ein Aschenhauch
bringt Reif hervor.
Und ungestillt
die Träume sind.
So nebelwandig
scheint die Welt;
so dunkel,
daß das Glück
entweicht;
und klamm
und schwarz
erlischt die Zeit.
Nur Fieber
brennt noch
auf der Stirn;
und fremd
schmeckt
es in meinem
Mund.
Ein Sternenfeuer
wünsch´ ich mir,
das wegbrennt
diese Übelkeit
und zaubert
eine and´re Zeit.
©miro
in der Nacht.
Ein Aschenhauch
bringt Reif hervor.
Und ungestillt
die Träume sind.
So nebelwandig
scheint die Welt;
so dunkel,
daß das Glück
entweicht;
und klamm
und schwarz
erlischt die Zeit.
Nur Fieber
brennt noch
auf der Stirn;
und fremd
schmeckt
es in meinem
Mund.
Ein Sternenfeuer
wünsch´ ich mir,
das wegbrennt
diese Übelkeit
und zaubert
eine and´re Zeit.
©miro
Montag, 1. November 2010
Wie der Mond
Das Auge schließt
sich wie der Mond,
und träumt
vom Sonnenglanz.
Und schemenhaft
ein Lächeln scheint,
und stirbt nun
einen falschen Tod.
In einer Anderswelt
erwacht ein Traum,
der so noch nicht
erahnt.
Und Winter taucht
in Mondesnacht
und hütet
neues Grün.
Und irgendwann
ein Frühlingsmond
läßt neue, frische
Wege zieh´n.
©miro
sich wie der Mond,
und träumt
vom Sonnenglanz.
Und schemenhaft
ein Lächeln scheint,
und stirbt nun
einen falschen Tod.
In einer Anderswelt
erwacht ein Traum,
der so noch nicht
erahnt.
Und Winter taucht
in Mondesnacht
und hütet
neues Grün.
Und irgendwann
ein Frühlingsmond
läßt neue, frische
Wege zieh´n.
©miro
Samstag, 30. Oktober 2010
Bestimmt
Auch diesmal zeigt
die Sonnenuhr
bestimmt sehr
viele Stunden an.
Sie liegt nicht so
auf freiem Feld.
Ein Sonnenauge
soll sie sein.
Voll Sonne lacht
der Blick bestimmt,
der Freude sich
zum Maßstab nimmt.
Das Glück ist nur
ein schlechter Gast,
wenn es als Maß
nur Wünsche fasst.
Bestimmt liegt
Sonne in der Zeit,
die wir umarmen
als Moment,
der nur aus
voller Liebe brennt.
©miro
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