Wie gut war die Liebe vergraben.
So tief, so selbstvergessen.
So fern meinem Wunsch.
Einsamkeit rankte wie Efeu,
von mir nicht bemerkt.
Kummerfrei war ich geworden,
unberührt.
Doch dann kam der Blitz!
Hell loderte die Liebe!
Verbrannte die Einsamkeit.
Und Sehnsucht wuchs
aus Asche.
- und Angst.
- Nie wieder dieser Schmerz!
- Wie tief traf mich Berührung!
Doch nun ist mein Herz zerissen.
Tote Asche aus Schmerz und Bedauern
durchwirbelt mich
und legt Bitterkeit auf die Lippen.
Du warst es nicht - ich war es
der Liebe lebendig begrub.
Untot läuft sie mir nach
und saugt mein Herz leer.
©miro
Freitag, 1. Juni 2007
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