Regen zerfließt auf
schwarzgeblendetem Glas.
Blausilberweiß ein Gesicht.
Traumtränen uferlos in Perlmuttperlen.
Gedanken fühlen körperhaft Nebelfahnen.
Fest nur das milchige Silbergelb des Mondes.
Ein Vibrieren summt Melodien
und gleitet in die Nacht.
©miro
Posts mit dem Label Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Sonntag, 27. Dezember 2009
Donnerstag, 24. Dezember 2009
Eigentlich eine gute Zeit
Die Erwartungen sind vergangen;
und wenn das Plätschern des Feierns
verfliegt,
fällt möglicherweise Schnee
- in leichten, leisen Flocken. -
In der wortlosen Stille
umhüllt ein tiefer Friede
eine Geburt.
Ich nenne Sie "Leben"
und freue mich.
- In dieser Weihnacht.
©miro
und wenn das Plätschern des Feierns
verfliegt,
fällt möglicherweise Schnee
- in leichten, leisen Flocken. -
In der wortlosen Stille
umhüllt ein tiefer Friede
eine Geburt.
Ich nenne Sie "Leben"
und freue mich.
- In dieser Weihnacht.
©miro
Man weiß es nicht
Im Kopf ein berstendes Geräusch
ist wohl das letzte, was Du hörst.
Der Mund läßt Deinen Atem gehn,
vielleicht auch mehr; man weiß es nicht.
- Ein Krampf, und Du erstarrst.
Dann schwindet all Dein Körpersein
und Fäulnis kriecht in Dich hinein;
und was gewesen, löst sich auf.
Dein Lebensfilm malt eine Spur.
Warst Du ein kleines Spielzeug nur,
das Raum und Zeit sich ausgedacht,
zu fülln der Ewigkeiten Nacht?
Man weiß es nicht.
©miro
ist wohl das letzte, was Du hörst.
Der Mund läßt Deinen Atem gehn,
vielleicht auch mehr; man weiß es nicht.
- Ein Krampf, und Du erstarrst.
Dann schwindet all Dein Körpersein
und Fäulnis kriecht in Dich hinein;
und was gewesen, löst sich auf.
Dein Lebensfilm malt eine Spur.
Warst Du ein kleines Spielzeug nur,
das Raum und Zeit sich ausgedacht,
zu fülln der Ewigkeiten Nacht?
Man weiß es nicht.
©miro
Sonntag, 15. November 2009
Abgründe
Der Hunger saugt sich fest
an den Wünschen des Ungelebten.
Die Not entreißt ihm das Ungeborene
und wirft es in einen
Seelenabgrund.
- Sie will nicht allein sein.
Und der Moment schaut zu
- ungerührt.
©miro
an den Wünschen des Ungelebten.
Die Not entreißt ihm das Ungeborene
und wirft es in einen
Seelenabgrund.
- Sie will nicht allein sein.
Und der Moment schaut zu
- ungerührt.
©miro
Donnerstag, 11. Juni 2009
"Erklärungen"
"Die Er-Klärung"!
Er ist also unklar und Sie klärt.
"Die Worterklärung"
- Sie, weil "Die" erklärt.
Das ist klar in Worten ausgedrückt.
- Nun hat "Er" Durchblick, weil es ja nun
klar ausgedrückt ist - in Worten.
Wenn ich "Durchblick" habe sehe ich
durch etwas hindurch - nehme es also
nicht wahr.
- Das führt zur "Willenserklärung".
- Das kann zur "Kriegserklärung" führen!
- Das führt dann - möglicherweise - zu
einer "Absichtserklärung" -
Wodurch alle "Liebeserklärungen" hinfällig
werden können!
- Und das ... "getrennte Steuererklärung"!!!
- Huch!
©miro
Er ist also unklar und Sie klärt.
"Die Worterklärung"
- Sie, weil "Die" erklärt.
Das ist klar in Worten ausgedrückt.
- Nun hat "Er" Durchblick, weil es ja nun
klar ausgedrückt ist - in Worten.
Wenn ich "Durchblick" habe sehe ich
durch etwas hindurch - nehme es also
nicht wahr.
- Das führt zur "Willenserklärung".
- Das kann zur "Kriegserklärung" führen!
- Das führt dann - möglicherweise - zu
einer "Absichtserklärung" -
Wodurch alle "Liebeserklärungen" hinfällig
werden können!
- Und das ... "getrennte Steuererklärung"!!!
- Huch!
©miro
Freitag, 1. Februar 2008
Wie ein Garten und wie eine Saat
Es war eine Berührung.
Ein Staunen streifte mich.
Wiederkehrende Worte
aus Seelenjahreszeiten.
Und große Augen begehrten
die Ernte.
Aus Wortgärten
erntete ich Bilder, Träume
und Wissen
in Gedankenklängen.
Ein Leben jenseits von Zeit und Raum
blühte auf.
Und irgendwann, in Sehnsucht geboren,
breitete sich ein Seelenfeld.
Spielerische Freude
verschenkte die erste Saat.
- Und immer wieder deckte der Schnee
des Vergessens und der Geschäftigkeit
das Feld. -
Und in Seelenkammern lagen Gedanken.
- Und Liebe brachte den Frühling
und das Erwachen.
Klingen wollte meine Seele,
Frucht tragen und sich
verschenken.
- Und immer wieder neu
blüht es im Garten meiner
Worte, dunkel und hell
und aus ganzem Herz.
Und alles schenkt sich aus
Liebe.
©miro
Ein Staunen streifte mich.
Wiederkehrende Worte
aus Seelenjahreszeiten.
Und große Augen begehrten
die Ernte.
Aus Wortgärten
erntete ich Bilder, Träume
und Wissen
in Gedankenklängen.
Ein Leben jenseits von Zeit und Raum
blühte auf.
Und irgendwann, in Sehnsucht geboren,
breitete sich ein Seelenfeld.
Spielerische Freude
verschenkte die erste Saat.
- Und immer wieder deckte der Schnee
des Vergessens und der Geschäftigkeit
das Feld. -
Und in Seelenkammern lagen Gedanken.
- Und Liebe brachte den Frühling
und das Erwachen.
Klingen wollte meine Seele,
Frucht tragen und sich
verschenken.
- Und immer wieder neu
blüht es im Garten meiner
Worte, dunkel und hell
und aus ganzem Herz.
Und alles schenkt sich aus
Liebe.
©miro
Mittwoch, 23. Januar 2008
So viel Liebe
Mehr, als geahnt,
mehr, als gedacht,
mehr, als gezeigt,
mehr, als gelebt,
öffnet sich die Liebe im Sein.
- Und Sie sprengt die Theatervorhänge
- Angst, -Zweifel, -Wichtigkeit, - Konvention.
Denn die Liebe ist kein Schauspieler.
Sie ist mehr, als jede Vorstellung;
die tiefste aller Berührungen;
leicht und schwer zugleich,
- und zeitlos.
©miro
mehr, als gedacht,
mehr, als gezeigt,
mehr, als gelebt,
öffnet sich die Liebe im Sein.
- Und Sie sprengt die Theatervorhänge
- Angst, -Zweifel, -Wichtigkeit, - Konvention.
Denn die Liebe ist kein Schauspieler.
Sie ist mehr, als jede Vorstellung;
die tiefste aller Berührungen;
leicht und schwer zugleich,
- und zeitlos.
©miro
Freitag, 18. Januar 2008
Besondere Terrarien in besonderen Terrarien
Geschaffene Orte
Zuschnitt nach Möglichkeit
und Bedingung.
Mit Blickwinkel
auf Objekte.
Privater Blick,
allgemeiner Blick,
gelenkter Blick,
Blick auf Lebendigkeiten
und Dinge.
Faszination hinter Glas.
Vorgeführte Welten
im Kleinformat.
- Wettergescheuchte
Menschenmassen drängen
in berechnete Kuppelbauten
aus Glas und Beton.
und wimmeln.
- Auf sogenannten Inseln
im Menschenterrarium
sind Landschaften angelegt.
In kleinen Glaskästen
ziehen Exoten den Blick an.
Insekten und Falter.
Stabheuschrecken und Käfer
vollführen ihr Mimikri;
zeigen die Unauffälligkeit;
verzehren Blätter.
In der großen Kuppel
verzehren Kassen andere Blätter
und befriedigen vorgegebene Wünsche.
Und auch hier Mimikri.
Sehen und Gesehenwerden.
Terrarienspiel. -
©miro
Zuschnitt nach Möglichkeit
und Bedingung.
Mit Blickwinkel
auf Objekte.
Privater Blick,
allgemeiner Blick,
gelenkter Blick,
Blick auf Lebendigkeiten
und Dinge.
Faszination hinter Glas.
Vorgeführte Welten
im Kleinformat.
- Wettergescheuchte
Menschenmassen drängen
in berechnete Kuppelbauten
aus Glas und Beton.
und wimmeln.
- Auf sogenannten Inseln
im Menschenterrarium
sind Landschaften angelegt.
In kleinen Glaskästen
ziehen Exoten den Blick an.
Insekten und Falter.
Stabheuschrecken und Käfer
vollführen ihr Mimikri;
zeigen die Unauffälligkeit;
verzehren Blätter.
In der großen Kuppel
verzehren Kassen andere Blätter
und befriedigen vorgegebene Wünsche.
Und auch hier Mimikri.
Sehen und Gesehenwerden.
Terrarienspiel. -
©miro
Freitag, 11. Januar 2008
Zug des Lebens
Dein wunderbares Lachen
verhallt ungehört
im Wartesaal der Zeit,
wenn Du den Zug des Lebens
versäumst.
©miro
verhallt ungehört
im Wartesaal der Zeit,
wenn Du den Zug des Lebens
versäumst.
©miro
Sonntag, 9. Dezember 2007
Pandoras Box
Auf leisen Pfoten kommt die Nacht
in winterlicher Zeit.
Und starr und unbewegt verharrt
das Leben der Natur.
Fast will man nur der Stille lauschen,
die diese Zeit umfängt.
Und doch der Sklaventreiber Hast
peitscht unerbittlich an,
verkleidet grell und schrill.
Die Seele spürt den falschen Sinn
und sehnt nach Frieden sich.
Doch lautstark drängt die Weihnachtszeit
geschenkeschwer ins Sein.
Bis Jahreswechsel droht die Pflicht,
muß alles fertig sein.
Es tickt die Uhr voll Ungeduld
in gnadenloser Zeit,
beschert uns wie Pandora einst
mit Angst und sehr viel Leid.
©miro
in winterlicher Zeit.
Und starr und unbewegt verharrt
das Leben der Natur.
Fast will man nur der Stille lauschen,
die diese Zeit umfängt.
Und doch der Sklaventreiber Hast
peitscht unerbittlich an,
verkleidet grell und schrill.
Die Seele spürt den falschen Sinn
und sehnt nach Frieden sich.
Doch lautstark drängt die Weihnachtszeit
geschenkeschwer ins Sein.
Bis Jahreswechsel droht die Pflicht,
muß alles fertig sein.
Es tickt die Uhr voll Ungeduld
in gnadenloser Zeit,
beschert uns wie Pandora einst
mit Angst und sehr viel Leid.
©miro
Samstag, 1. Dezember 2007
An der Leine
Bezaubert von Dir
habe ich meine Liebe
an die Leine gelegt.
Kunststücke wollte
ich ihr beibringen;
sie dressieren.
Konnte kaum glauben,
daß es Dich gibt
und Du bleibst.
Bei mir bleibst
und meinen
Fehlern.
Die angeleinte Liebe
habe ich Dir geschenkt
und sie ist mitgegangen
mit Deiner Liebe.
Doch an der Leine
mochte sie nicht bleiben.
Losgerissen hat sie sich,
ist zu mir gelaufen
und hat mir gesagt:
" Ich liebe Dich auch,
egal wie Du bist!
Und an der Leine sterbe ich."
Und dann hat sie Dich geküsst,
meine Liebe, ganz frei
und vertrauensvoll.
©miro
habe ich meine Liebe
an die Leine gelegt.
Kunststücke wollte
ich ihr beibringen;
sie dressieren.
Konnte kaum glauben,
daß es Dich gibt
und Du bleibst.
Bei mir bleibst
und meinen
Fehlern.
Die angeleinte Liebe
habe ich Dir geschenkt
und sie ist mitgegangen
mit Deiner Liebe.
Doch an der Leine
mochte sie nicht bleiben.
Losgerissen hat sie sich,
ist zu mir gelaufen
und hat mir gesagt:
" Ich liebe Dich auch,
egal wie Du bist!
Und an der Leine sterbe ich."
Und dann hat sie Dich geküsst,
meine Liebe, ganz frei
und vertrauensvoll.
©miro
Samstag, 24. November 2007
Reifsonne
In kaltem, hellen, frischen Blau
strahlt eine Sonne hell.
Und alles, was ihr Blick gestreift,
wird prickelnd zum Kristall.
Ein Diamantglanz füllt die Luft
so klar, so kühl - voll Eisgehalt.
Ein Klirren klingt durch diese Stadt.
So glatt, so schnell, so unhabbar. -
Ein Glanz der Herzen frösteln macht.
Ein helles Licht mit kalter Pracht.
Und Blut wird wird zum Rubin.
Ein kalter Reichtum macht sich breit.
Er friert so viele Menschen ein,
schließt sie ins Rad der Zeit.
Statt Freude ist ein kalter Schein,
der uns gefrieren läßt.
©miro
strahlt eine Sonne hell.
Und alles, was ihr Blick gestreift,
wird prickelnd zum Kristall.
Ein Diamantglanz füllt die Luft
so klar, so kühl - voll Eisgehalt.
Ein Klirren klingt durch diese Stadt.
So glatt, so schnell, so unhabbar. -
Ein Glanz der Herzen frösteln macht.
Ein helles Licht mit kalter Pracht.
Und Blut wird wird zum Rubin.
Ein kalter Reichtum macht sich breit.
Er friert so viele Menschen ein,
schließt sie ins Rad der Zeit.
Statt Freude ist ein kalter Schein,
der uns gefrieren läßt.
©miro
Montag, 19. November 2007
Wie Wogen an den Strand
Schläfrigkeit wiegt mich
in satten Wellen.
Ein Schaukeln auf und ab.
Wohlgefühl und noch ein dies und das.
Und wie eine Insel locken Träume.
Wärmedurchflutet fällt mein Körper
in sanfte Schwere.
Ruhe und Stille;
und selbst den Gedanken
fallen die Lider zu.
Und wie Wogen an den Strand
rollt mich die Müdigkeit
in friedlichen Schlummer.
©miro
in satten Wellen.
Ein Schaukeln auf und ab.
Wohlgefühl und noch ein dies und das.
Und wie eine Insel locken Träume.
Wärmedurchflutet fällt mein Körper
in sanfte Schwere.
Ruhe und Stille;
und selbst den Gedanken
fallen die Lider zu.
Und wie Wogen an den Strand
rollt mich die Müdigkeit
in friedlichen Schlummer.
©miro
Samstag, 17. November 2007
Sprich
Sprich zu mir
und wende Dich nicht ab
in Fragen und Worten.
Bau keine Mauer auf
aus Erwartung.
Ich kann nur ich sein
und nicht Deine Wahrnehmung.
Und erst , wenn die Grenze des ichs fällt,
wächst die Liebe über die Zeit hinaus.
©miro
und wende Dich nicht ab
in Fragen und Worten.
Bau keine Mauer auf
aus Erwartung.
Ich kann nur ich sein
und nicht Deine Wahrnehmung.
Und erst , wenn die Grenze des ichs fällt,
wächst die Liebe über die Zeit hinaus.
©miro
Innenworte
Selten sprechen sie sich
aus Gelesenem.
Dem Verstand
verschließen sie sich,
weil er wissen will.
Innenworte -
Sie klingen im Herzen.
Glücklich und verzweifelt,
träumend und liebend.
Sie wünschen nur Berührung
aus tiefstem Herz.
©miro
aus Gelesenem.
Dem Verstand
verschließen sie sich,
weil er wissen will.
Innenworte -
Sie klingen im Herzen.
Glücklich und verzweifelt,
träumend und liebend.
Sie wünschen nur Berührung
aus tiefstem Herz.
©miro
Freitag, 28. September 2007
Ein anderer Regen
Informationen prasseln
wirbelnd herab,
und ich bin ohne Schirm.
Menschenblitze zucken
und Fragen donnern
im Hinterkopf.
ich gehe auf der Brücke
der Ungewissheit.
- Und unter mir der Zeitstrom.
Forderungen, Anforderungen -
Können auf Zuruf.
Das wilde Tier der Freiheit
tatzt nach der Peitsche.
Unwillig, willig stelle ich mich
dem Regen.
Abläufe rinnen herab.
Ich suche das Brückengeländer
des roten Fadens.
Nebel aus Widerspruch und Anforderung
senkt sich herab.
Wünsche und Ängste zerzausen den Tag.
Und der Feierabend weicht der Regeneration.
Müde macht dieser Regen.
©miro
wirbelnd herab,
und ich bin ohne Schirm.
Menschenblitze zucken
und Fragen donnern
im Hinterkopf.
ich gehe auf der Brücke
der Ungewissheit.
- Und unter mir der Zeitstrom.
Forderungen, Anforderungen -
Können auf Zuruf.
Das wilde Tier der Freiheit
tatzt nach der Peitsche.
Unwillig, willig stelle ich mich
dem Regen.
Abläufe rinnen herab.
Ich suche das Brückengeländer
des roten Fadens.
Nebel aus Widerspruch und Anforderung
senkt sich herab.
Wünsche und Ängste zerzausen den Tag.
Und der Feierabend weicht der Regeneration.
Müde macht dieser Regen.
©miro
Mittwoch, 26. September 2007
Wie ein Garten
Unsere Liebe hat
Boden gewonnen.
Und Gärtner sind wir.
Nach und nach
wird aus der Wildnis
der Unsicherheiten
und Ängste ein Garten.
Steine haben wir
weggeräumt,
Unkraut gejätet
und manche wunderbare Pflanze
entdeckt.
Und mehr und mehr
gestalten wir nun.
Mit Herzblut tränken
wir den Boden.
Und die Hecke des Vertrauens
wächst und gibt Geborgenheit.
So schön blüht unser Garten.
Und er ist naturnah.
Etwas Unkraut muß wohl sein.
Und auch ein paar Steine.
Das macht ihn lebendig.
Ein paar Tränen gehören
auch dazu
und eine strahlende Sonne
aus Herzensfreude.
Und am schönsten Platz
steht eine Bank
auf der wir nur uns gehören.
Und unser Lebensbaum
breitet darüber seine Zweige aus.
©miro
Boden gewonnen.
Und Gärtner sind wir.
Nach und nach
wird aus der Wildnis
der Unsicherheiten
und Ängste ein Garten.
Steine haben wir
weggeräumt,
Unkraut gejätet
und manche wunderbare Pflanze
entdeckt.
Und mehr und mehr
gestalten wir nun.
Mit Herzblut tränken
wir den Boden.
Und die Hecke des Vertrauens
wächst und gibt Geborgenheit.
So schön blüht unser Garten.
Und er ist naturnah.
Etwas Unkraut muß wohl sein.
Und auch ein paar Steine.
Das macht ihn lebendig.
Ein paar Tränen gehören
auch dazu
und eine strahlende Sonne
aus Herzensfreude.
Und am schönsten Platz
steht eine Bank
auf der wir nur uns gehören.
Und unser Lebensbaum
breitet darüber seine Zweige aus.
©miro
Sonntag, 9. September 2007
Der phantasierte Gott
Menschengeschaffen
thront er in eigenem Glanz.
In Zivilisation gereift,
macht er sich die Erde untertan.
Nichts ist ihm heilig.
Unersättlich ist er.
Er duldet keine Götter neben sich.
Alles verschlingt er im Rausch der Macht.
Sich selbst und anderen Sklave,
dient und vernichtet er.
Den Tod der Welt sucht er,
die Qual der Phantasie zu löschen.
- Mammon.
©miro
thront er in eigenem Glanz.
In Zivilisation gereift,
macht er sich die Erde untertan.
Nichts ist ihm heilig.
Unersättlich ist er.
Er duldet keine Götter neben sich.
Alles verschlingt er im Rausch der Macht.
Sich selbst und anderen Sklave,
dient und vernichtet er.
Den Tod der Welt sucht er,
die Qual der Phantasie zu löschen.
- Mammon.
©miro
Umarmen
Ich will Dich halten in meinen Armen,
möchte Dich wiegen in all´meinem Sein.
Ein Staunen betrachtet die Liebe
voll Zärtlichkeit.
Einhüllen möchte ich Dich in Geborgenheit,
wie einen Vogel sein Nest.
Wie mein eigenes Herz
möchte ich Dich in mir spüren.
Mit Dir verschmelzen zu neuer Geburt.
Alles hinter uns soll zu Erde werden,
soll sich wandeln
und den Lebensbaum nähren,
zu dem wir geworden sind
in allumfassender Umarmung.
©miro
möchte Dich wiegen in all´meinem Sein.
Ein Staunen betrachtet die Liebe
voll Zärtlichkeit.
Einhüllen möchte ich Dich in Geborgenheit,
wie einen Vogel sein Nest.
Wie mein eigenes Herz
möchte ich Dich in mir spüren.
Mit Dir verschmelzen zu neuer Geburt.
Alles hinter uns soll zu Erde werden,
soll sich wandeln
und den Lebensbaum nähren,
zu dem wir geworden sind
in allumfassender Umarmung.
©miro
Samstag, 8. September 2007
Ungewohnt
Ungewohntes Leben
Ungewohnte Liebe
Ungewohnte Wohnung
Ungewohnt doch bereit.
Ich lege die Liebe ins Leben
und bereite ihr eine Wohnung.
Ich breche mit Gewohntem.
Es ist ein Umbruch.
Und wie ein gepflügter Acker
schaut mich das Leben an.
Offen für das Werden bin ich.
Die Selbstverständlichkeit
hat Urlaub genommen.
Ich trete über eine Schwelle
in Zeit und Raum.
Ein Staunen begrüßt mich,
eine Frage, ein Kuss
und eine Liebe.
Und die Frage küsst voll Staunen
die Liebe.
Und die Liebe küsst das Staunen
und die Frage.
Und der Kuss umarmt uns
und das Leben und die Liebe
und das Staunen.
So ungewohnt selbstverständlich
in neuer Zeit und neuem Raum.
©miro
Ungewohnte Liebe
Ungewohnte Wohnung
Ungewohnt doch bereit.
Ich lege die Liebe ins Leben
und bereite ihr eine Wohnung.
Ich breche mit Gewohntem.
Es ist ein Umbruch.
Und wie ein gepflügter Acker
schaut mich das Leben an.
Offen für das Werden bin ich.
Die Selbstverständlichkeit
hat Urlaub genommen.
Ich trete über eine Schwelle
in Zeit und Raum.
Ein Staunen begrüßt mich,
eine Frage, ein Kuss
und eine Liebe.
Und die Frage küsst voll Staunen
die Liebe.
Und die Liebe küsst das Staunen
und die Frage.
Und der Kuss umarmt uns
und das Leben und die Liebe
und das Staunen.
So ungewohnt selbstverständlich
in neuer Zeit und neuem Raum.
©miro
Abonnieren
Posts (Atom)